Die Kindertagesstätte in Drübeck hat einen neuen Träger : den Verein " Paritätisches Integratives Netzwerk " ( PIN ) aus Schönebeck. Vorgestern wurde der Wechsel gefeiert, vollzogen wurde dieser bereits zum 1. April. Während der Feierstunde erhielt die Einrichtung außerdem einen eigenen Namen. Sie heißt nun Kindertagesstätte " Kunterbunt ".

Drübeck. Seit dieser Woche ist der Trägerwechsel und der neuen Name des Kindergartens in Drübeck von außen klar zu erkennen. An beiden Häusern der Einrichtung an der Schulstraße wurden am Dienstag neue Schilder enthüllt und der Wechsel ausgiebig gefeiert. Neben den Eingangstüren wird nun nicht nur informiert, dass der Verein " Paritätisches Integratives Netzwerk " ( PIN ) aus Schönebeck neuer Träger ist, sondern auch, dass die Kindertagesstätte von nun an den Namen " Kunterbunt " trägt.

Der Trägerwechsel selbst ist bereits am 1. April dieses Jahres vollzogen worden, erklärte Gabriele Girke bei der Feierstunde vor Kindern, Eltern, Erziehern und Verantwortlichen. " Nun haben wir das Dutzend voll ", freute sich die PIN-Vorstandsvorsitzende über den Zuwachs bei den Kindereinrichtungen des Vereins. Bislang gehörten Häuser unter anderem in Magdeburg, Schönebeck, Gommern und Egeln dazu. In Ilsenburg betreibe der Verein einen Hort und eine Kindertagesstätte. PIN sei, so Geschäftsführerin Manuela Tönnies, während der Strukturreform des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes 2003 gegründet worden.

" Der Trägerwechsel ist ein guter Anlass, über einen Namen für die bislang namenlose Einrichtung nachzudenken ", erklärte Girke.

Rund 20 Vorschläge dafür hätten Erzieherinnen, Kinder und Eltern eingereicht. Aus dieser Menge wählte das Kuratorium der Einrichtung den richtigen aus.

Genommen wurde schließlich der Vorschlag, der am häufigsten genannt wurde und am besten zur Einrichtung passt, verriet die PIN-Geschäftsführerin.

Bislang war die Tagesstätte mit rund 73 Kindern und acht Erzieherinnen in Trägerschaft der Gemeinde Drübeck. Warum der Wechsel vollzogen wurde, erklärte der dortige Bürgermeister Günter Abel so : Ein freier Träger komme schneller und günstiger an Fördergeld als eine Kommune. Ebenso garantiere auch ein freier Träger eine qualitativ hochwertige Ausbildung für Kinder und Erzieherinnen.