Wernigerode. 30 Bewohner des " Guten Hirten ", Mitarbeiter und Angehörige beteiligten sich am Sonnabend mit Schubkarre, Spaten und anderem Werkzeug an einem Arbeitseinsatz am Haus der Diakonie im Stadtteil Hasserode.

Ihr Anliegen war es, gemeinsam die Fläche rund um das Wohnheim umzugestalten. Einrichtungsleiterin Sandra Giebel war vom Einsatzwillen der Freiwilligen so begeistert, dass sie ein neues Ziel nennen konnte. Es werde nicht zwei Jahre dauern, wie bisher vorgesehen, bis alle geplanten Arbeiten erledigt sind. " Sandra Giebel : " Wir wollen es schaffen, bereits zum diesjährigen Hoffest am 30. September das Anlegen der Wege und die Gestaltung des gesamten Außenbereiches abzuschließen. Dann soll dieser auch für die Bewohner im Rollstuhl oder mit dem Gehwagen gut befahr- und begehbar sein. "

Nach der Fertigstellung sollen vier verschiedene Erlebnisbereiche mit Barfußweg, Taststrecke, Bänken, Riesenspiegeln, Grillplatz inklusive einer Sitzecke sowie einer Finnenschaukel mit Klanginstallationen genutzt werden können.

" Nicht nur das Ergebnis ist uns wichtig ", so die Heimleiterin, " sondern auch der Weg dahin. " Durch die Arbeitseinsätze würden Begegnungen zwischen allen Mithelfenden ermöglicht. Das gemeinsame Schaffen baue den Teilnehmern einen Bezug zu ihrem Garten, ihrem Zuhause und ihrem " Guten Hirten " auf und bereite Spaß, so Sandra Giebel.

Dagmar Böttcher, Vorsitzende des Heimbeirates, dankte im Namen der Bewohner für die vielen Geld- und Sachspenden. Die bisher gestifteten 1500 Euro hätten es erst erlaubt, das Material für die jetzigen Arbeiten zu kaufen. Nun würden noch 900 Euro allein für die Finnenschaukel benötigt. Deshalb erbittet das Team vom Haus der Diakonie weitere finanzielle Unterstützung.