Elbingerode ( bfa ). Etwas versteckt im Wald, aber umso idyllischer gelegen, findet der Wanderer seit Dienstag eine Schautafel mehr im Naherholungsgebiet zwischen dem Büchenberg bei Elbingerode und dem Schloss Wernigerode.

" Die Schlosswasserreise " ist der Titel der informativen Tafel aus der Geopark-Reihe, und sie zeigt den Weg der einstigen Wasserleitung an, mit der Schloss Wernigerode vom Bergwerk Büchenberg aus mit dem kühlen Nass einst versorgt worden ist. Noch früher sei das Wasser sogar mit Eseln zum Schloss transportiert worden, so die Chronik. Ab Anfang des 18. Jahrhunderts wurde dann aber eine Wasserleitung aus hölzernen Röhren gebaut, die eine feste Versorgung sicherten. Ab 1934 entstand die Zillierbachtalsperre. Neben den technischen Hintergründen an der einst gut elf Kilometer langen Leitung bietet der Weg entlang ihres Verlaufs Natur pur. Er kann sowohl vom Wernigeröder Schloss über den Fenstermacherberg als auch vom Schaubergwerk Büchenberg aus begangen werden und hat Verbindungen zu anderen Wegen. Darunter zum Bergbaulehrpfad, auf dem die Saison der geführten Touren am 21. Mai mit einem Fest eröffnet wird. Für die Erstellung des Schildes dankte am Dienstag Geopark-Experte Klaus George vom Regionalverband Harz allen Beteiligten - Sabine Mané und Carsten Brett von der Forst, Ulrich Eichler von der Stadt Wernigerode, Elbingerodes Stadtchef Andreas Flügel sowie Ralf Melzer und Ingo Brauckhoff vom Schaubergwerk für ihr Engagement.