Wernigerode. Gut 60 Anwohner des Eisenbergs folgten am Montag einer Einladung der Stadtverwaltung zu einem Informationsabend über den bevorstehenden Ausbau ihrer Straße in die Ratswaage.

Dagmar Tietz als verantwortliche Bedienstete des Bauamtes und Vertreter der beteiligten Partner bzw. der beauftragten Blankenburger Firma erläuterten das Vorhaben. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Stadtwerke Wernigerode und Abwasserverband Holtemme. Die Gesamtkosten für die Sanierung der etwa 425 Meter langen Straße zwischen Unterm Ratskopf und Kreuzung Damaschkestraße liegen bei rund 800 000 Euro. Darin enthalten sind u. a. zwei Leitungen für Trinkwasser und eine für Gas, ein Niederspannungskabel, Regenwasser- und Schmutzwasserkanal sowie der komplette Straßenaufbau mit Bitumen bzw. rechteckigem Betonpfaster für die sogenannten Nebenanlagen. Auch der Trinkwasserhochbehälter am Grundstück Eisenberg 2 wird erneuert.

Die Arbeiten sollen nach Ankündigung von Dagmar Tietz unter Vollsperrung in drei Abschnitten ausgeführt werden. Zu Beginn dieser Woche wurde bereits mit den Vorbereitungen begonnen. Voraussichtlich zum 30. Oktober soll alles erledigt sein. Um die Zufahrt zu den 30 Grundstücken und den Linienverkehr der Harzer Verkehrsbetriebe zeitnah wieder gewährleisten zu können, werden während der einzelnen Bauphasen Veränderungen der Einbahnstraßenregelung in der Röntgen- und der Karl-Liebknecht-Straße erforderlich.

Dagmar Tietz betonte, " die nächsten Monate werden für die Betroffenen anstrengend sein ". Die Neugestaltung bedeutet allerdings für sie auch eine wesentliche Verbesserung. So werde der neue Straßenbelag dazu beitragen, den Verkehrslärm zu verringern.