Durch das beherzte Zupacken der Hausbewohner wurde in der Nacht zum Sonntag in Heinrichsberg Schlimmeres verhindert. In einem Zimmer in einem Einfamilienhaus war ein Feuer ausgebrochen.

Heinrichsberg (muß/mb) l Als die Bewohner eines Einfamilienhauses in Heinrichsberg, Schäferei, am Sonntag gegen 0.50 Uhr nach Hause kamen, bemerkte der 19-jährige Sohn der Familie Brandgeruch, der aus seinem Zimmer kam. Mit seinem Vater warf der junge Mann brennende Gegenstände aus dem Fenster, so konnte der Brand bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eingedämmt werden. Die Feuerwehrkameraden entfernten schließlich die restlichen Glutnester. Unter Atemschutz gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand endgültig zu löschen.

28 Kameraden aus den Freiwilligen Feuerwehren Heinrichsberg, Loitsche und Zielitz waren in dieser Nacht im Einsatz. Der Sachschaden hält sich durch den schnellen Einsatz der Hausbewohner in Grenzen, heißt es im Bericht eines Sprechers des Polizeireviers Börde aus Haldensleben.

Die drei Hausbewohner mussten vorsorglich in einem Krankenhaus behandelt werden, da der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand. Derzeit wird als Ursache für den Brand von einem technischen Defekt ausgegangen. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen jedoch noch nicht beendet.

 

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