Die Gemeinde Loitsche-Heinrichsberg plant den Bau einer Zweifeld-Sport- und Mehrzweckhalle. Mit einer Fragebogenaktion sollte der Bedarf erfragt werden. In dieser Woche fand außerdem ein Gespräch mit den Vertretern der Vereine statt.

Loitsche l Standort des Sporthallenneubaus soll oberhalb des Loitscher Sportplatzes sein. Dort hat die Gemeinde bereits eine Fläche angekauft.

"Die Besonderheit ist ein sieben Meter hoher Gelände- sprung. Das kann ein Problem, kann aber auch sehr reizvoll sein", betonte Architekt Hubertus Trompeter bei der Vorstellung der ersten Planungsentwürfe für die Vereinsvertreter. Die gezeigten Grundrisse und Ansichten fanden großen Anklang. Diskutiert wurde über die Anordnung der verschiedenen Funktionsräume, über die Anzahl der Umkleiden und Sanitäranlagen oder über Rettungswege für die Feuerwehr. Hubertus Trompeter und sein Partner Christian Münster hatten auch die Rogätzer Sporthalle geplant, deren Architektur großen Anklang findet.

Rückmeldungen kamen aus 66 Haushalten

Zu der Veranstaltung waren Vertreter der Sportvereine aus Loitsche/Zielitz und Heinrichsberg, der Loitscher Powerfrauen, des Angelvereines, der Heinrichsberger Frauensportgruppe, der Feuerwehr sowie des Vereins Werk- und Kulturscheune gekommen.

Bürgermeisterin Bettina Seidewitz hatte zuvor über die Ergebnisse der Fragebogenaktion berichtet. "Es gab Rückmeldungen aus 66 Haushalten, die 160 Einwohner repräsentieren", informierte Bettina Seidewitz. Großes Interesse bekundeten die Bürger vor allem an Möglichkeiten zum Schwimmen (100 Nennungen), Sauna und Wellness (78 Nennungen) sowie Yoga und Gymnastik (57 Nennungen). Auch Kraftsport wurde häufig genannt. Dazu kamen noch die "normalen" Sportarten wie Fußball, Handball oder Volleyball.

Hubertus Trompeter erläuteret die Entwürfe, auf denen schon relativ detailliert die Sporthalle sowie ihre Neben- und Funktionsräume zu erkennen sind. Noch recht vage dagegen sind die Vorstellungen über den geplanten Schwimm- und Wellnessbereich. "Das Schwimmbecken könnte bei einer Breite von fünf Metern und einer Länge von 25 Metern drei Bahnen beinhalten", so der Architekt. Sauna, Wellness- anlagen und Schwimmbecken sollen in einem zweiten Bauabschnitt an der Stirnseite der Sporthalle gebaut werden.

In Gemeindehaushalt wurden 2,5 Millionen Euro eingestellt

"Wir wollen nicht nur die Bedingungen für die bestehenden Sportarten verbessern, sondern das Angebot für die Bürger unserer Gemeinde auch erweitern", betonte die Bürgermeisterin.

Für dieses Jahr hat der Gemeinderat in den Haushalt eine Summe von 2,5 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt der Sport- und Mehrzweckhalle eingestellt.