Beim Mixed-Volleyballturnier in der Barleber Mittellandhalle setzte sich die Mannschaft "Urlau-Bären" von Fortuna Magdeburg gegen 19 Mitbewerber durch.

Barleben l Das 17. Mixed-Volleballturnier des Barleber Sportvereins TSV 1874 lockte wieder mehr als 100 Freizeit-Volleyballspieler in die Barleber Mittellandhalle. Die Schirmherrschaft hatte erneut die SPD-Landtagsabgeordnete Rita Mittendorf übernommen. Allerdings zum letzten Mal. "Es gab Stimmen im Verein, die eine solche Veranstaltung auf die Basis der Satzung stellen wollen", sagt TSV-Sprecher Frank Schumacher. Im Paragraf zwei heißt es: Der Verein ist parteipolitisch neutral.

Rita Mittendorf nahm den "Laufpass" zur Kenntnis, bekannte aber: "Es tut weh." Auf die Fortsetzung der Turnierplanung hat diese Entscheidung keinen Einfluss. "Das Turnier wird auch in den kommenden Jahren stattfinden", betont Frank Schumacher.

Den Sportlern indes ging es allein um den Wettstreit und den Kampf um den Sieg. In vier Staffeln mit je fünf Mannschaften versuchten sie, den Ball auf den Boden des Gegners zu bringen. "Ich bin zum zehnten Mal dabei", sagte Dennis Schulz (29) vom VfB Blau-Weiß Erxleben, "es gefällt mir sehr gut, weil hier viele Mannschaften zusammenkommen und das Spielniveau sehr hoch ist." Trotz des hohen Niveaus schafften es die Erxleber bis ins Finale, wo sie sich aber nach drei heißumkämpften Sätzen mit knappem Ergebnis den Magdeburger Fortunen geschlagen geben mussten. Bei den Fortunen war am Ende der Jubel groß. Sie hüpften und tanzten vor Freude übers Parkett.

Annette Schröder war mit ihrer Mannschaft SSV Loitsche-Zielitz angereist. "Wir sind schon seit Jahren dabei. Wir haben in diesem Turnier schon gespielt, als es noch in Haldensleben ausgetragen wurde", sagt sie, "hier herrscht eine tolle Atmosphäre, die Organisation ist super und die Verpflegung lecker."

Um Kaffee, Kuchen, Würstchen und Schmalzstullen kümmerten sich unter anderem Annett Stenzel und Kathleen Oelze. "Es macht einfach Spaß", nannten die beiden Frauen als Grund, den ganzen Tag hinter der Theke zu stehen.

Die Moderation des Tages übernahm Claus Lehmann, dessen Stimme trotz funktionierenden Mikrofons am Abend arg lädiert war.

   

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