Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ebendorf ging es feierlich zu. Ortswehrleiter Lutz Pechbrett hatte triftige Gründe: "Wir haben im Ausbildungsjahr gute Arbeit geleistet, bei den Einsätzen umsichtig gehandelt und konnten aus unseren Reihen gestandene Kameraden ehren."

Ebendorf l Hinter den aktiven Kameraden der Ebendorfer Ortsfeuerwehr liegt ein ereignisreiches Jahr 2013. Darauf verwies am vergangenen Sonnabend auf der Jahreshauptversammlung Ortswehrleiter Lutz Pechbrett im Bericht der Wehrleitung. Dabei dachte der Chef der Ebendorfer Wehr vor allem an das folgenschwere Hochwasser. Doch noch vor dem offiziellen Teil gab es Blumen. Ortswehrleiter Lutz Pechbrett hatte für die einzige Ebendorfer Feuerwehrfrau Ines Opitz einen Blumenstrauß zum Frauentag mitgebracht.

Es war eine erfolgreiche Bilanz, die Ortswehrleiter Lutz Pechbrett rückblickend auf das Jahr 2013 für die 49 Mitglieder ziehen konnte. Gestiegen ist bei den Ebendorfern die Zahl der Einsätze. Nach 31 im Jahr 2012 waren es im zurückliegenden Jahr 53. Extrem zugenommen haben die technischen Hilfeleistungen, die von 6 auf 23 angestiegen sind. Eine der Ursachen war das Hochwasser im Juni. Durchschnittlich waren 15 Kameraden pro Einsatz anwesend.

16 Kameraden waren zu jeder Ausbildungseinheit anwesend. Auch wenn die angestrebten Lehrgänge auf Landesebene ausfielen, haben die Ebendorfer die Möglichkeiten auf Kreisebene genutzt. 23 paukten bei der digitalen Sprechfunkausbildung, zwei qualifizierten sich zum Maschinisten und drei dürfen sich jetzt Truppführer nennen.

Seit über einem Jahr fiebern die Ebendorfer Kameraden der Auslieferung eines neuen Tanklöschfahrzeuges entgegen. Und die Aussichten sind rosig, denn im zweiten Halbjahr dieses Jahres soll das Fahrzeug endlich kommen. Für das erfolgreiche Wirken in Ebendorf spricht auch eine sehr gute Nachwuchsarbeit. Während die Mitgliederzahl in den zurückliegenden zwölf Monaten konstant blieb, legte die Jugendfeuerwehr gewaltig zu, stieg die Zahl der Mitglieder von bisher 15 auf 20 Mädchen und Jungen.

Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff dankte den Kameraden der Ortswehr für die geleistete Einsatzbereitschaft. Er erinnerte daran, dass Feuerwehrarbeit ehrenamtliche Arbeit und deshalb nicht hoch genug einzuschätzen sei. Die Gemeinde Barleben habe dies verstanden und beispielsweise mit der Feuerwehrrente Prioritäten gesetzt. Der Bürgermeister lobte ähnlich wie in Barleben die erfreuliche Altersstruktur der Wehr und die Tatsache, dass sich die Jugendfeuerwehr deutlich verstärken konnte. Ebendorfs Ortsbürgermeister Manfred Behrens seinerseits bekräftigte seine Auffassung, dass für ihn auch künftig die Feuerwehr die Nummer 1 sei.

Traditionell werden während der Jahreshauptversammlung Kameraden befördert und geehrt. Peter Milde ist fortan Oberlöschmeister, Sylvio Schneider und Maximilian Lange sind Feuerwehrmänner. Für zehnjährige Mitgliedschaft in den Reihen der Feuerwehr wurde Martin Oppermann ausgezeichnet. Peter Saressa, der seit 1980 der Freiwilligen Feuerwehr angehört, wurde mit 65 aus dem aktiven Dienst verabschiedet.