Die Kameraden der Barleber Ortswehr werden tatkräftig von einem Förderverein unterstützt. Dieser zählt aktuell 92 Mitglieder und besteht seit nunmehr zehn Jahren. Den runden Geburtstag feierten Vereinshelfer, Brandschützer, Politiker und Sponsoren in der Ganztagsschule.

Barleben l Nach einigen Anlaufschwierigkeiten haben sich im Jahr 2004 schließlich 32 Gründungsmitglieder zusammengefunden und in Barleben einen Verein zur Unterstützung der Ortswehr ins Leben gerufen. Aktuell zählt der Förderverein 92 Mitglieder - "Tendenz steigend", informierte Vorsitzender Patrick Säuberlich gegenüber der Volksstimme. Um den runden Geburtstag des Vereins zu feiern, haben sich zahlreiche Mitglieder, Feuerwehrkameraden, Politiker und Sponsoren am vergangenen Sonnabend in der Aula der Ganztagsschule in Barleben getroffen.

In seiner Begrüßungsrede erinnerte Patrick Säuberlich in einem kurzen Rückblick an die Geschichte des Fördervereins. "Als eines der ersten großen Projekte nahm der Vorstand die Beschaffung einer Traditionsfahne für die Feuerwehr in Angriff", sagte Säuberlich.

Ob Tage der offenen Tür, Kameradschaftsabende, Weihnachtsfeiern, Jubiläen oder die Pflege von freundschaftlichen Beziehungen zu anderen Vereinen - der Förderverein kümmere sich um "sämtliche Aktivitäten rund um die Pflichtaufgabe Feuerwehr", informierte Patrick Säuberlich weiter. Auch habe der Verein federführend die Entwicklung einer Partnerschaft mit der Ortswehr Piskowitz aus dem sächsischen Nebelschütz vorangetrieben. "In den vergangenen zehn Jahren entwickelte sich der Verein zu einer unverzichtbaren Größe im Bereich der Feuerwehr, aber auch innerhalb der Ortschaft Barleben", fasste der Vorsitzende zusammen.

Zu den Gratulanten zählten auch Horst Blume und Franz-Ulrich Keindorff. Ortsbürgermeister Blume ist Ehrenmitglied der Barleber Ortswehr, Bürgermeister Keindorff wiederum Ehrenmitglied des Fördervereins. Beide nutzten den Anlass, um auf die Bedeutung der Arbeit der Kameraden und ihrer Unterstützer hinzuweisen. "In der heutigen Zeit, in der es für eine lebendige Gemeinschaft im Ort so wichtig ist, ist es häufig schwer, Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern. Ihnen ist das nun schon ein Jahrzehnt lang gelungen", sagte Keindorff. "Nicht nur bei Bränden, auch bei Unfällen, bei Hochwasser und dem Katastrophenschutz können sich die Bürger aus Barleben und der Umgebung auf das Können, die Leistungsfähigkeit und die hervorragende Ausbildung unserer Freiwilligen Feuerwehr verlassen", ergänzte er. Der Einsatz und die Leistungsbereitschaft der Brandschützer seien "unverzichtbar und höchst anerkennenswert".

Lobende Worte fand auch Horst Blume: "Ich habe große Hochachtung vor der Arbeit der Feuerwehr. Die Kameraden setzen bei Einsätzen teilweise ihr eigenes Leben aufs Spiel. Deshalb steht die Feuerwehr in meiner Rangliste von allen Vereinen an erster Stelle", sagte Barlebens Ortsbürgermeister.

Bevor der Abend mit einem gemeinsamen Essen und in gemütlicher Runde ausklang, gratulierten weitere Gäste zum Jubiläum, überreichten Blumen sowie Geldgeschenke.