Haldensleben l Derzeit wird am Mehrgenerationenhaus noch fleißig gebaut, der Rohbau steht, die Gewerke treiben den Innenausbau voran. Das innovative Projekt in der Gröperstraße habe als ein "Leuchtturmprojekt der Region", wie es Mirko Günther, Geschäftsbereichsleiter vom künftigen Betreiber des Hauses, dem Paritätischen Sozialwerk Kinder- und Jugendhilfe, beschrieb, Ausstrahlung auch über die Grenzen des Landkreises Börde hinaus. Vor allem die Haldensleber und ihre Gäste sollen das Haus mit Leben füllen, gern eigene Ideen verwirklichen, so die gemeinsame Vorstellung des künftigen Hausherren und der Haldensleber Stadtverwaltung.

Das können sie bereits jetzt: Denn die Initiatoren wollen einen Namen für das Haus finden, der das Konzept der Einrichtung widerspiegelt. Alle können mitmachen und ihre Vorschläge einreichen und sogar etwas gewinnen!

Wenn im Oktober die ersten Mieter in das Mehrgenerationenhauses in der Gröperstraße einziehen, werden Beratungsstellen verschiedener Träger an einem Ort erstmals vereint: Schuldnerberatung, Sucht- und Drogenberatung, Betreutes Wohnen, Erziehungsberatung und Seniorenbegegnungsstätte. Hinzu kommen eine Kinderbetreuung mit Spielbereich, eine Cafeteria und verschiedene Veranstaltungsräume. Gleich nebenan wohnen Familien mit Kindern, Singles, WGs, Lebensgemeinschaften und Senioren aller Altersgruppen. Nicht nur die unmittelbaren "Nachbarn" sollen die Angebote des Mehrgenerationenhauses nutzen, sondern jeder Haldensleber ist willkommen.

"Das Gemeinschaftsprojekt lebt vom Miteinander, hier sollen Ideen wachsen", sagt Mirko Günther. Zugleich finden Betroffene Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen, Service, soziale und vernetzte Beratungen.

Doch weil das Mehrgenerationenhaus noch keinen Namen hat, möchten die Stadt und der Betreiber nun gemeinsam mit den Haldenslebern einen suchen. "Wir rufen zum Namenswettbewerb auf", so Mirko Günther: "Wie soll das Haus heißen, was verbinden Sie mit dem Haus? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge", appelliert er an die Haldensleber, kreativ zu sein.

Die Stadt Haldensleben stiftet einen Preis für den Gewinner: Einen Gutschein über je zwei Karten für drei Veranstaltungen der Kulturfabrik nach freier Wahl. Eine Jury entscheidet über den interessantesten oder kreativsten Vorschlag, der dann im Rahmen der Haldensleber Gewerbemesse "HUPE" am 10. und 11. Mai verkündet wird.

Bis zum 9. Mai können die Vorschläge entweder im Bürgerbüro Haldensleben im Rathaus abgegeben werden oder per E-Mail an marketing@haldensleben.de geschickt werden.