Drei Mathe-Asse der Diesterweg-Schule haben die zweite Stufe der Mathematikolympiade mit dem Prädikat "Sehr gut" bestanden. Einer von ihnen darf die Schule bei der dritten Stufe in Halle vertreten.

Wolmirstedt l Das Prädikat "Sehr gut" in der zweiten Stufe der Mathematikolympiade haben die drei neunjährigen Diesterweg-Schüler Amy Keller, Florian Friedrich und Armin Lau in der Tasche. "Ich bin sehr stolz, dass gleich drei Schüler unserer Schule so gut abgeschnitten haben. Das ist etwas Besonderes", sagt Schulleiterin Petra Heimlich mit leuchtenden Augen.

Und nach diesem tollen Ergebnis es noch geht weiter. Mit diesem Prädikat haben sich alle drei für die dritte Stufe qualifiziert. Dazu werden sich alle Mathe-Asse am 28. Juni in Halle treffen. Doch es gibt einen Knackpunkt. "Aus jeder Schule darf nur ein Schüler teilnehmen", erklärt Petra Heimlich. Wer von den Dreien delegiert wird, war eine schwere Entscheidung, zumal alle drei exakt dieselbe Punktzahl erreicht haben. "Wir haben diese Entscheidung mit den Kindern gemeinsam getroffen", sagt der stellvertretende Schulleiter Dirk Rohrbeck. Die Wahl fiel auf Florian Friedrich, und der freut sich riesig. "Ich werde meine Schule gut vertreten", strahlt er.

Amy Keller und Armin Lau wären auch gern gefahren, freuen sich aber für Florian und geben ihm gern gute Worte mit. "Ich wünsche Florian Glück", sagt Amy, die außer Rechnen auch Turnen, Schwimmen und Schlagzeugspielen mag. "Und ich wünsche ihm, dass er sich gut konzentrieren kann", fügt Armin an. Auch er ist viel beschäftigt, spielt Fußball, Klavier und baut Lego.

Legoautos bauen mag Florian Friedrich auch, ebenso wie Fußballspielen und Knobelaufgaben lösen. Dennoch kann er die Glückwünsche seiner Mitstreiter gut gebrauchen. "Schon die zweite Stufe war eine große Herausforderung", erzählt der Dirk Rohrbeck, "und die Umstände waren für die Kinder sehr aufregend." Es nahmen diejenigen teil, die die erste Stufe mit Bravour gemeistert hatten. Der Austragungsort war Zielitz.

Die Diesterweg-Schule hat für die zweite Stufe der Mathematikolympiade einen Verbund mit den Grundschulen in Zielitz, Rogätz und der Gutenberg-Schule geschlossen, und in jedem Jahr richtet eine andere Schule den Wettbewerb aus."Die S-Bahn-Fahrt und die neue Umgebung waren aufregend", bestätigt Amy Keller.

Zur Matheolympiade in Halle wird Florian von seiner Mutter begleitet. "Ich rechne bis dahin die Aufgaben der vergangenen Mathematikolympiaden durch", erzählt Florian. Die bekommt er regelmäßig von Petra Heimlich und Dirk Rohrbeck. "Wir bestärken ihn sehr darin, diese Olympiade zu erleben", sagt die Schulleiterin.

Und egal, wie es ausgeht, Florian wird der ganzen Schule im Montagskreis davon berichten. Amy, Armin und die anderen Schüler und Lehrer drücken auf alle Fälle die Daumen.