Mit Stuhltanz, Seifenblasenfangen und Puppentheater haben die Kinder und Erzieherinnen der Samsweger Tagesstätte "Ohrewichtel" den Kindertag vorgefeiert.

Samswegen l Der internationale Kindertag, der jedes Jahr am 1. Juni gefeiert wird, fällt diesmal auf einen Sonntag. Zwar sind am Wochenende alle Tagesstätten geschlossen - auf das Fest verzichten wollten die Erzieherinnen der "Ohrewichtel" aus Samswegen aber trotzdem nicht. Sie verlegten die Feier für ihre 40 Schützlinge kurzerhand vor.

"Wir wollten damit vermitteln, dass Konflikte auch ausgesprochen werden können."

Ulrike Mölle-Martienßen, Leiterin

Dabei sollte am Mittwoch vor allem der Spaß im Vordergrund stehen. Bei einer Vorstellung im selbst gebauten Puppentheater wollten die Erzieher dazu auch einen moralischen Aspekt mit einbeziehen. In der Geschichte "Die kaputte Puppe" zankten sich zwei Kinder so sehr, dass sie ihr Spielzeug in zwei Hälften rissen. Die Großmutter flickte das Püppchen - aber nur unter der Bedingung, dass die zwei Streithähne artig sind und sich vertragen. "Wir wollten den Kindern damit vermitteln, dass Konflikte auch ausgesprochen werden können, ohne Zankereien", erklärte Ulrike Mölle-Martienßen, Leiterin der Kindertagesstätte "Ohrewichtel". Weil die kleinen Zuschauer alle aufmerksam zugehört haben, schenkte das Kasperle am Ende jedem ein Windrad.

Anschließend hüpften die Knirpse aus der Fröschegruppe beim Stuhltanz um den letzten Platz, während in der Bienengruppe Seifenblasen zum "Fangen" durch das Zimmer schwebten. Die "Schmetterline" wiederum wuselten beim Spiel "Mein rechter, rechter Platz ist leer" von Stuhl zu Stuhl.

   

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