Schackensleben l Der Rohbau für den Lageranbau der Prokon- halle steht. Auch das Dach liegt auf den Mauern. Gegenwärtig wartet die Gemeinde auf den Tischler, der den Abschluss der Außenarbeiten komplett machen soll.

"Sind wir mit diesen Arbeiten fertig, ist das Gebäude verschließbar, dann beginnen wir mit dem Innenausbau", erklärte Sebastian Mund, der stellvertretende Bauamtsleiter der Hohen Börde.

Für insgesamt 124000 Euro ist die Halle um den 4,50 Meter tiefen Lager-Anbau auf voller Breite des südöstlichen Hallengiebels verlängert worden. Das Land unterstützt das Vorhaben mit 68000 Euro aus dem Förderprogramm der Dorferneuerung.

Neben Unterstellmöglichkeiten für Stühle und Tische sind im Anbau kleine Lagerräu- me für Sportgeräte und andere Materialien der Schackens- leber Vereine vorgesehen. Eine große Flügeltür in die Halle und ins Freie ermöglichen einen schnellen und praktischen Transport der eingelagerten Gegenstände. Die Prokonhalle war 2012 aufwändig von einer ehemaligen Schulsporthalle zur moderne Multifunktionshalle umgebaut worden und hat sich dank einer enormen Nutzungsnachfrage zu einem sozialen und kulturellen Dorfmittelpunkt gemustert.

Die Crux: Aufgrund der häufigen Nutzungsveränderungen - von Ausstellungen, über Tagungen und Messen bis hin zu Trainingszeiten und Feiern - musste das Gestühl für bis zu 200 Personen jedes Mal per Hand ständig ausgeräumt und zwischen Halle und der 50 Meter entfernten alten Schule bewegt werden - ein enormer Zeit-, Technik-, Arbeits- und damit auch Kostenaufwand für die Gemeindearbeiter. Das soll bald eine Ende haben.