Der Idol-Verein existiert seit 2005. Seitdem schultern die aktuell 35 Mitglieder jährlich bis zu 20 Projekte, die die Zusammenarbeit mit Barlebens Partnerstädte unterstützen. In diesem Jahr galt die Hilfe vor allem der vom Hochwasser betroffenen Stadt Lukavac.

Barleben l Die Unterstützung von Aktivitäten, vorrangig mit den Partnerschaftsstädten von Barleben, hat sich der Idol-Verein seit seiner Gründung 2005 auf die Fahne geschrieben "Daran halten wir bis heute fest und werden dies auch in Zukunft tun", erläutert die Vorsitzende Petra Görs. "Allein 2013 haben wir 20 Projekte mit viel Herzblut abgearbeitet. Doch in diesem Jahr galt unser Hauptaugenmerk der Stadt Lukavac, die dringend unsere Hilfe benötigt hat."

Starker Niederschlag hat unter anderem in Barlebens Partnergemeinde Lukavac in Bosnien und Herzegowina zu großen Überschwemmungen geführt. Wie die Vorsitzende jetzt bilanzierte, "haben sich die Barleber sehr solidarisch gezeigt". 3400 Euro konnten so durch den Idol-Verein überwiesen werden. Die Mitglieder des Vereins standen aber auch der Kindertagesstätte "Gut Arnstedt" hilfreich zur Seite, als Kinder, Eltern und Erzieher einen Flohmarkt für die Menschen im vom Hochwasser betroffenen Lukavac organisierten. Ein Scheck von 610, 27 Euro kam zusammen, den die Leiterin Mandy Artus Hennry Haas, stellvertretender Vorsitzender des Idol-Vereins, übergab. Das Geld kam umgehend den Betroffenen in Bosnien und Herzegowina zugute. Der Idol-Verein war es auch, der die Barleber Schlümpfen unterstütze, die eine Paketaktion initiierten. 35 Pakete schließlich wurden für die Kinder in Lukavac aufgegeben.

Wie Petra Görs, die dieser Tage zu einem Besuch in Boxberg weilte, betont, geht es den aktuell 35 Mitgliedern aber auch weiter vorrangig darum, kulturelle, soziale und sport- liche Aktivitäten mit den Partnerstädten zu vertiefen.

"Was uns dabei besonders am Herzen liegt, das ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen." So weilten in diesem Monat vier Jugendliche aus Bosnien und Herzegowina auf Kosten des Idol-Vereins im internationalen Jugendcamp in Barleben.

Im September hat die Vorsitzende beruflich in Plowdiv in Bulgarien zu tun. " Natürlich werde ich den Aufenthalt nutzen, um die Partnerschaft- gemeinde Tzarevo zu besuchen." Und das tut Petra Görs mit einem konkreten Auftrag. Sie wird gemeinsam mit den Gastgebern den neuen Jahresplan für 2015 ausarbeiten, "der Barleben und Tzarevo noch enger zusammen rücken lässt."