Der umfangreiche Fundus des Barleber Heimatvereins wechselt das Quartier. Von den Räumlichkeiten über der Bibliothek geht es in eine Halle am Ortsrand. Wochen voller Arbeit liegen schon hinter den Umzugshelfern, Monate noch vor ihnen.

Barleben l Mit vereinten Kräften und teilweise großem Gerät schaffen einige Mitglieder des Heimatvereins die gesammelten Fundstücke nach und nach in ihr neues Quartier. Einige große Vitrinenschränke, ein alter Pflug, Radio- und Fernsehgeräte aus längst vergangenen Tagen, Geschirr und präparierte Tiermodelle befinden sich bereits am neuen Standort des Fundus` in einer Halle nahe des Wirtschaftshofes. Zahlreiche weitere Fundstücke lagern bis jetzt noch in den Räumlichkeiten über der Gemeindebibliothek. "Dort war eine Treppe geplant, um den Fundus auch für Besucher von außen zugänglich zu machen", erklärt Hennry Hass vom Heimatverein. "Das Vorhaben wurde bautechnisch geprüft, dann aber wegen der Statik abgelehnt."

Die neue Lagerhalle am Ortsrand gehört der Gemeinde, der Verein kann sie mietfrei nutzen. Hennry Hass schätzt die Größe der Lagerfläche auf etwa 400 Quadratmeter, "etwas größer als bisher", sagt er.

Vor etwa acht Wochen haben die Heimatfreunde mit dem Umzug begonnen. "Das wird sich wahrscheinlich noch ein halbes Jahr hinziehen", vermutet Hennry Hass. Vereinsfreund Wilfried Dogs stimmt ihm zu. Zwei- bis dreimal die Woche machen sich die Männer zusammen mit Herbert Oehlmann ans Werk. Unterstützt werden sie oft auch von einigen Damen des Heimatvereins. "Momentan sortieren wir in der neuen Halle segmentweise Wohn-, Schlaf und andere Möbel", erklärt Hennry Hass. Am Mittwoch hatten die Umzugshelfer einige große Teile durchs Fenster des alten Fundus` katapultiert und mit zwei Anhängern des Wirtschaftshofes transportiert. "Wir müssen schätzungsweise noch 30 bis 40 Hänger beladen", sagt Hennry Hass. Dann erst sei ein Ende in Sicht.

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