Vertreter der Rogätzer Kindertagesstätte "Elbespatzen" und der Grundschule "Werner Moritz" haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel ist es, den Übergang für die Kinder aus der Kita in die Grundschule zu erleichtern.

Rogätz l Viele der Punkte, die im Kooperationsvertrag fixiert sind, praktizieren die beiden Kindereinrichtungen bereits in ihrer Zusammenarbeit. Das betonten Schulleiterin Silvia Schröder und Kita-Leiterin Doris Aldag bei der Vertragsunterzeichnung.

Verbandsgemeinde unterschreibt als Träger

"Der Übergang von der Kita zur Grundschule kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten und ihre Bemühungen aufeinander abstimmen", begründete Doris Aldag. Und Silvia Schröder betonte "dieser Wechsel wird deshalb so emotional diskutiert, weil von seinem Gelingen die Bewältigung weiterer Übergänge abhängt und damit schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Bildungsweg jedes Kindes geprägt wird".

Auch Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette setzte seine Unterschrift unter den Kooperationsvertrag. Schließlich ist seit der letzten Kommunalreform die Verbandsgemeinde als Träger sowohl für die Grundschulen, als auch für die Kinderbetreuung verantwortlich.

"Erzieherinnen und Lehrerinnen sollten den Wechsel so vorbereiten, dass ihn die Kinder erfolgreich bewältigen können", forderte Thomas Schmette.

Für dieses Ziel haben die Kooperationspartner ein dickes Maßnahmenpaket geschnürt. Das reicht von regelmäßigen Besuchen der Kontaktlehrerinnen in der Kita-Gruppe bis hin zur Teilnahme der zukünftigen Lernanfänger an einzelnen Unterrichtssequenzen in der Schule. Geplant sind in der eineinhalbjährigen Vorbereitungszeit auch drei Elternversammlungen - eine in der Kita, zwei weitere in der Grundschule.

Im Kooperationsvertrag wird auch ein enger Austausch von Erfahrungen und Informationen zwischen Lehrerinnen und Kita-Erzieherinnen vereinbart. Als Verantwortliche für die im Vertrag vereinbarte engere Zusammenarbeit fungieren in der Kita "Elbespatzen" Eva Töpper und in der Grundschule "Werner Moritz" Birgit Müller. Beide treffen sich regelmäßig, um die Vorhaben zu besprechen.

Jährlich sollen in einem Kooperationskalender Schwerpunktthemen, Termine und Verantwortliche festgelegt werden.