Meitzendorf (saf) l "In Deutschland ist alles geregelt, deshalb reden wir darüber". Mit diesen Worten leitete Hartmut Jaaks, Fachdozent für Sonder- und Wegerecht, seine Fortbildung am vergangenen Donnerstag ein. Auf diesem Themengebiet schult er bundesweit Mitglieder des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerkes, der Polizei, Bundeswehr sowie Kameraden der Feuerwehr.

Zu der bereits dritten Fortbildung in der Gemeinde Barleben erschienen lediglich Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Meitzendorf. Mit der Lehreinheit "Unfallrisiken bei Einsatzfahrten mit Sondersignalen" wertete Hartmut Jaaks auf der Grundlage von Unfallforschungsergebnissen sowie aktuellen Gerichtsurteilen das Verhalten von Fahrzeugführern aus. Dabei ging er unter anderem auf das Recht der Nutzung von Sondersignalen ein und auf die daraus resultierenden - meist sehr unterschiedlichen - Reaktionen der Verkehrsteilnehmer. Haupttenor dieser Fortbildung war eindeutig: Die Verkehrssicherheit hat oberste Priorität, erst danach steht die Abarbeitung des Einsatzauftrages an. Schließlich können verletzte Helfer nicht mehr helfen.