Wolmirstedt l Die Versteigerung von nicht abgeholten Fundsachen auf dem Rathaushof hat 753 Euro in die Stadtkasse gespült. Fast alle angebotenen Gegenstände sind unter den Hammer gekommen. Die Bieter haben sich vor allem für Fahrräder interessiert. Und davon gab es reichlich Auswahl.

40 Fahrräder aller Größen, in guten und weniger guten Zuständen, wurden angeboten. Sie hatten sich seit der letzten Versteigerung vor fünf Jahren im Rathauskeller und bei der Polizei angesammelt. Für alle angebotenen Fahrräder war die Zeit, in der sich Besitzer melden können, abgelaufen. Am Ende der Versteigerung waren 33 Fahrräder in einen neuen Besitz übergegangen.

Weniger Glück hatten die Handys. Die wollte niemand ersteigern. Dafür fand die Angel samt Zubehör einen neuen Liebhaber.

Die Anfangsgebote hatte Rathausmitarbeiterin Evelyn Braumann festgelegt. Sie war es auch, die den Hammer schwang, auf das Pult schlug und den Zuschlag erteilte, wenn niemand mehr bieten wollte. Die Ware musste sofort vor Ort bei Petra Lüdecke bar bezahlt werden.

Der ganz große Andrang zu dieser sechsten Versteigerung war ausgeblieben. So war das Bieten ein entspanntes "Spiel" um Gebrauchtgegenstände.