Wolmirstedt l Die Fotofreunde des Fotoclub "Iris" aus Wolmirstedt sowie Gäste aus der Altmark und Magdeburg trafen sich zum 10. Wolmirstedter Fototag. Die geeignete Kulisse für das Shooting fand sich auf dem Gelände der Panzerfahrstrecke bei Mahlwinkel. Drei Militärfahrzeuge und einige handfeste Requisiten wurden vom Betreiber der Anlage zur Verfügung gestellt. Zwei Fotomodelle aus Halle und Berlin posierten professionell für die 15 Fotofreunde.

Eine Auszeit vom "Blitzgewitter" und den geeigneten Rahmen zur Entspannung bot das idyllisch gelegene Restaurant "La Porte". Nach dem zweiten Teil des Shootings klang der intensive Fototag im "Bahnwärterhäuschen" bei Loitsche musikalisch aus, denn die Teilnehmer wurden vom Betreiber des Ausflugslokals mit Drehorgelmusik begrüßt. Alle waren sich einig, im kommenden Jahr soll es die elfte Auflage der Wolmirstedter Fototage geben. Der Fotozirkel wurde 1979 im damaligen Wolmirstedter Kreiskulturhaus gegründet,und bestand bis zum Jahr 1990. 1992 kam es zur Neugründung des Fotoclubs mit Namen "Iris". Das geschah unter dem Dach des soziokulturellen Zentrum - Schranke, dem der Club bis heute die Treue hält. Der Fotoclub hat gegenwärtig 14 Mitglieder. Die Fotofreunde sind in unterschiedlichen Berufen tätig, arbeiten als Beamte, Ingenieure, Bergleute sind, wie im Falle von Klaus Dalichow, bereits Ruheständler. "Wir erheben nicht den Anspruch, Künstler zu sein. Vielmehr ist es der Spaß am gemeinsamen Hobby, der uns zusammen hält", so Dalichow. Als Club oder als Einzelaussteller zeigten die Iris-Mitglieder ihre Bilder unter anderem in Haldensleben, Magdeburg, Seehausen und Halberstadt sowie in Farsleben und Wolmirstedt.

Der Fotoclub richtet seit nunmehr zehn Jahren die Wolmirstedter Fototage aus, zu denen Fotografen aus Sachsen-Anhalts und Berlin anreisen. Und neben den Bildbesprechungen spielt auch das Gespräch über Fototechnik immer eine Rolle.