Barleben (kda). Was war zuerst da: das Huhn oder das Ei? Zu Ostern stellt sich diese Frage immer ganz konkret und führt die beiden Alternativen vor Augen: Ohne Ei kein Huhn, ohne Huhn kein Ei! Mit Sigmar Thorun, dem neuen 1. Vorsitzenden des ortsansässigen Kleintierzuchtvereins von 1922, konnte in der Kinderkrippe "Jenny Marx" am Barleber Breiteweg vorgestern eine halbwegs zufriedenstellende Antwort gefunden werden: Das Ei war zuerst da!

Aus einem reichlichen Dutzend Hühnereiern waren nämlich Tage zuvor jene zutraulichen Hühner der Rasse Zwerg-Brahma erbrütet worden, die Thorun am Donnerstag, drei Tage vor dem Osterfest, zur Freude der Knirpse mit in die Einrichtung gebracht hatte. In einer kleinen Voliere auf der Wiese konnten die Krippenkinder in Form von Rhönkaninchen auch richtige Mümmelmänner streicheln. Zur kleinen vorösterlichen Feierlichkeit im Freigelände der Kinderkrippe konnte Einrichtungsleiterin Gertraud Steglitz übrigens auch Bürgermeister und Ortsbürgermeister begrüßen. Die beiden hatten Gutscheine für weiteres Spielmaterial für die Schützlinge von Frau Steglitz und ihren Kolleginnen im Gepäck. Zwischen den quirligen Steppkes hoppelte übrigens Meister Lampe leibhaftig und mannshoch hin und her. In dem kuschligen Kostüm steckte keine Geringere als Erzieherin Doris Grosse.