Bebertal. Ganz im Zeichen des Fahrrads stand gestern der Tag an der Anna-Seghers-Grundschule. Jeder Schüler hatte seinen Drahtesel mitgebracht, den Kommissar Volker Rauhut von der Verkehrspolizei mit wachsamen Augen unter die Lupe nahm. Nur verkehrs- und betriebssichere Räder durften an den Start. Alle Erst- bis Viertklässler wagten sich auf den Sicherheitsparcours, umfuhren Kegel, passierten die Wippe, stoppten: Für die Beherrschung des Rades vergaben die Mitarbeiter der Kreisverkehrswacht Punkte. Und die waren besonders für die Viertklässler wichtig. Sie hatten in der vergangenen Woche die theoretische Prüfung für den Fahrradführerschein abgelegt und sollten nach dem Geschicklichkeitstest auf dem Parcours ihr Können auf den Dorfstraßen beweisen. Dabei schnitten nach Einschätzung von Kommissar Rauhut die meisten Mädchen besser ab als die Jungen. "Sie sind umsichtiger und fahren auch meist sicherer, einige Jungs sind zu verkrampft", urteilte der Verkehrspolizist.

Nach überstandener Prüfung der Viertklässler durfte die ganze Schulmannschaft an den Start zur "Kleinen Friedensfahrt". Den organisierte die Sportjugend des Landkreises. Die besten drei Mädchen und drei Jungs aus jeder Klasse nehmen am Kreisausscheid in Oschersleben teil. Bei den Mädchen gewannen Emily Obitz, Julia Hirche und Heidi Richter (in der dritten Klasse gibt es keine Mädchen). Bei den Jungs siegten Niklas Weßner, Tom Wackernagel, Max Harder und Markus Winter.