Haldensleben. In diesem Jahr kommt ordentlich Bewegung in die Schullandschaft von Haldensleben. Den Anfang machen in der nächsten Woche die Sekundarschüler aus Erxleben. Weil ihre Albert-Niemann-Sekundarschule zur Ganztagsschule umgebaut wird, ziehen die Erxleber Schüler in freie Räume der Haldensleber Waldring-Sekundarschule. Am Dienstag werden sie dort ihren ersten Unterrichtstag haben. In der Waldringschule werden dazu derzeit die nötigen Vorbereitungen getroffen. Bis zum Sommer 2011 sollen die Erxleber dort ihre Heimstatt haben.

In diesem Sommer endet die Eigenständigkeit der Waldringschule. Einen entsprechenden Schließungsbeschluss hat der Kreistag auf seiner jüngsten Sitzung getroffen. Hintergrund ist, dass es für einen Weiterbetrieb der Waldringschule nicht genügend Schüler gibt. Sie wird künftig zur Außenstelle der Liebknecht-Sekundarschule und dafür auch weiterhin genutzt.

In diesem Jahr wird zudem der Bau des geplanten Sekundarschulzentrums aus ExHeine-Gymnasium und Pestalozzi-Schule beginnen. Ein Planungsbüro aus Berlin mit Außenstelle in Halle hat den Planungsauftrag bereits erhalten. Aller Voraussicht nach im Oktober soll mit dem Bau des Zentrums begonnen werden. Zuerst wird es Sanierungsarbeiten im Heine-Haus geben. Die freie evangelische Sekundarschule, die derzeit noch im Heine-Haus ihr Quartier hat, muss umziehen.

Sind die notwendigen Arbeiten im Heine-Haus beendet, sollen die Schüler der Liebknecht-Sekundarschule ins Heine-Haus einziehen. Das soll in 2011 passieren, so die Planungen. Im gleichen Jahr sollen die Pestalozzi-Schüler in die Liebknecht-Sekundarschule einziehen. Damit können dann die Umbauarbeiten am Pestalozzi-Gebäude für das Sekundarschulzentrum beginnen. Das Haus wird umgebaut und bekommt einen Verbinder zum frisch sanierten Heine-Haus. Während all der Arbeiten an den Schulen bleibt die Sekundarschule Waldring weiter als Außenstelle in Betrieb. Dezernent Joachim Hoeft rechnet noch wenigstens bis 2012 / 2013 mit einem Schulbetrieb in der Waldringschule.