Wolmirstedt ( cl ). Die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen des Bodelschwingh-Hauses bemüht sich seit vielen Jahren um die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben. Arbeiten zu können und zu dürfen, besitzt auch für Menschen mit Behinderungen einen enorm hohen Stellenwert im Bezug auf soziale Kompetenz und Einbindung in das gesellschaftliche Leben.

Auf insgesamt 210 Arbeitsplätzen in verschieden Bereichen bietet das Bodelschwingh-Haus diese Möglichkeit in einem geschützten Rahmen. Qualifizierte Mitarbeiter sorgen darüber hinaus für eine individuelle angemessene berufliche Bildung und fachgerechte handwerkliche Anleitung. Am Mittwoch, dem 24. Februar, öffnet die Werkstatt in der Glindenberger Straße ihre Türen. " Seit April vergangenen Jahres haben hier vor allem Menschen mit psychischer oder seelischer Erkrankung einen Arbeitsplatz gefunden ", sagt Stephan Keindorff, Leiter der Produktion. Der Arbeitsbereich sei überschaubar, nicht zu groß, so dass die Beschäftigten schnell ihren Platz in der Produktion einnähmen und sich am Arbeitsplatz gut zurechtfänden.

Interessierte können in der Zeit von 13. 30 Uhr bis 15. 30 Uhr den Mitarbeitern über die Schulter schauen und sich davon überzeugen, dass Arbeit für Menschen mit Behinderung mehr ist als nur Beschäftigung.