Mehr als 70 Mädchen und Jungen hatten sich an dem Wettbewerb der Kinder- und Jugendbibliothek " Wie Haldensleben zu seinem Namen kam " beteiligt. Für die besten Geschichten wurden Franziska Kloss, Marcel Gröbke und Fabian Schmidt ausgezeichnet, für die originellsten Zeichnungen Nicole Wichmann, die Klasse 1 / 2 der Pestalozzischule und Mario Thomalla.

Haldensleben. Mit einer so großen Resonanz hatte Herta Springborn, die Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, nicht gerechnet, als sie den Wettbewerb ausschrieb. Schon wenige Tage später waren die ersten Bilder da, und davon war die Bibliothekarin besonders überrascht. So zeichnete sie schließlich Schüler in zwei Sparten aus, zum einen für die fantasievollen Geschichten und zum anderen für die nicht weniger originellen Zeichnungen.

Die Idee zu diesem eigentlich als Schreibwettbewerb angelegten Aufruf entstand in Vorbereitung auf die Landesliteraturtage. Warum sollen die Kinder nicht mal ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sich Geschichten ausdenken unter dem Motto " Es war einmal ... ", sagte sich Herta Springborn. Die Resonanz gab ihr Recht. Viele Mädchen und Jungen dachten sich Geschichten aus, wie Haldensleben zu seinem Namen gekommen sein könnte. An die Realität sollten sie sich dabei nicht halten.

Die Schreib-Siegerin Franziska Kloss hat eine Liebesgeschichte über Franzi Halden und Tino Leben geschrieben. Marcel Gröbke erzählte von einem Ritter im Mittelalter, Fabian Schmidt ließ einen Bürgermeister auf einer Insel stranden. Nicole Wartmann machte mit ihrem Bild deutlich, wie herrlich Haldensleben liegt, sie malte die Ohrewiesen. Die Klasse 1 / 2 der Pestalozzischule gestaltete eine Collage über ihren Wandertag zu den Hünengräbern, Mario Thomalla brachte eine sehr feine Bleistiftzeichnung mit Blick zum Wasserturm.

Die Geschichten will Herta Springborn an den Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt schicken, der in jedem Jahr eine Anthologie mit Schülerarbeiten herausgibt. Vielleicht wird 2010 sogar ein Beitrag aus Haldensleben veröffentlicht.

Beteiligt haben sich an dem Schreibwettbewerb Schüler aus der Pestalozzischule, aus der Förderschule Uthmöden, aus der Sekundarschule " Karl Liebknecht " und einige Dorster Kinder. Herta Springborn hatte die Sieger eingeladen, sie mit kleinen Preisen bedacht und ein Märchen erzählt.