Hundisburg. Wo am Tag des Baumes sechs junge Bergahornbäume gepf anzt wurden, sollen zukünftig noch mehr Bäume gepfanzt werden. Die neuen Ahornbäume bilden sozusagen einen Übergang zu dem Teil des Landschaftsparks, auf dem sich im Laufe der Zeit größtenteils ohne Zutun der Menschen Bäume angesiedelt haben. Darunter sind auch bereits Ahornbäume.

In Richtung Schloss wachsen weniger Bäume, dafür aber handelt es sich hier um Besonderheiten. Dr. Harald Blanke von der Schloss- und Gartenverwaltung verweist vor allem auf eine weinblättrige Linde, die direkt neben dem früheren Fahrschulzentrum des Volksgutes steht. Diesen Baum gäbe es sonst in der ganzen Region nicht, auch nicht in ähnlichen Parkanlagen in größerer Entfernung. Außerdem wachsen hier beispielsweise eine Silberlinde, ein gelblaubiger Bergahorn, eine rotblühende Kastanie und eine Blutbuche. Als der Park 1840 bis 1860 angelegt wurde, haben hier wahrscheinlich die Exoten Platz gefunden, vermutet Harald Blanke. Man habe bisher keine Schwesternbäume im Park entdeckt.

Da der Park nach historischen Unterlagen wieder hergerichtet wird, sollen besondere Bäume, die nach den Unterlagen zwar im Park vorhanden gewesen sein müssen, für die aber kein Standort bekannt ist, ebenfalls in diesem lichten Bereich angepf anzt werden.

Zunächst aber werden der Flachbau, der das frühere Fahrschulzentrum des Volksgutes beherbergte, und die kleine Maurerhalle nebenan abgerissen. Dieses Areal soll wieder Parkf äche werden. Verschwinden soll in dem Zuge auch der Weg, der an der kleinen Maurerhalle vorbei zum Parkrand und damit zu den Parkplätzen führt. Wenige Meter weiter befndet sich der Originalweg zum Parkausgang, der bestehen bleibt.