Glindenberg (cl). Noch bis kurz nach Pfingsten steht in der Glindenberger Kita "Kleine Elbstrolche" der Wald auf dem Themenplan. Deshalb kam gestern Ingolf Osthold vom Betreuungsforstamt Letzlingen in der Maxigruppe vorbei und hatte Zweige von verschiedenen Laub- und Nadelbäumen im Gepäck. Viel mehr als für die Blätter interessierten sich die Kinder aber zuerst für die kleinen Ameisen und Käfer, die als Zugabe aus den Zweigen krabbelten.

Osthold und Kita-Leiterin Sylvia Brandt schafften es aber schnell, die Aufmerksamkeit der kleinen "Waldfüchse" – so auch der Titel des Projektes – wieder zurück auf die grünen Anschauungsmaterialien zu lenken. "Schau mal, das sieht ja aus wie ein Zahnstocher", stellte die kleine Livia beim Anblick der langen und dünnen Kiefernnadeln fest.

Viele der Laubbäume erkannten die Kinder schon an der Blattform. Der Revierförster gab noch Tipps zur besseren Identifizierung von Nadelgewächsen. "Eine Lerche könnt ihr zum Beispiel daran erkennen, dass sie im Winter als einziger Nadelbaum alle Nadeln verliert", so Osthold. Zwischen Fichte und Tanne gibt es bei den Nadeln kaum einen Unterschied. Beide Bäume lassen sich aber durch ihre Zapfen voneinander abgrenzen. "Bei der Tanne stehen die Zapfen nach oben. Wenn ihr unter einem Baum also viele Zapfen liegen seht, kann das nur eine Fichte sein", erklärte der Fachmann weiter. Die Kinder lauschten gespannt und freuten sich, dass sie beim nächsten Waldspaziergang Mama und Papa noch etwas beibringen können.