Der Kampf um den Titel des Propheten 2013 war ungewohnt eng: Vier Leser lagen mit neun richtigen Antworten gleich auf. Letztlich war das Los-Glück Peter Hanisch hold, der den Hauptpreis - eine Digitalkamera - gewonnen hat.

Zerbst l Eine von vier blauen Kugeln barg das Glückslos - und Peter Hanisch zog es. Doch schon zuvor zeigte er genauso wie Gerd Diemunsch, Detlef Wauer und Jörg Berlien beim Propheten 2013 ein gutes Gespür. Neun von zehn Fragen tippten die vier Zerbster richtig - so viele auf einmal wie noch nie. Da es aber nur einen Hauptpreis gibt, galt es, das Glückslos entscheiden zu lassen.

"Ich freu\' mich. Das ist ein toller Gewinn", sagt Peter Hanisch, als er die Digitalkamera in Händen hält. Bislang hatte er immer stets zwei oder drei falsche Antworten dabei. Seit vielen Jahren macht der Zerbster mit beim Gewinnspiel, seine Konkurrenten ebenso. "Das ist doch ein Spaß", findet Gerd Diemunsch - Glück hin oder her.

51 Coupons wurden eingereicht. Schon die erste Frage nach der Einweihung der Turnhalle des Gymnasiums in Zerbst Nord trennte die Spreu vom Weizen. 23 Leser waren optimistisch und plädierten für eine Einweihung noch in 2013. Eine weitere kritische Frage war die nach den Besucherzahlen des Museums. Dessen Schließung war wahrlich nicht vorherzusehen, und so sprachen sich viele für mehr als 8500 Besucher im Jahr aus.

Es bleibt abzuwarten, welche Fragen dieses Mal die Stolpersteine sein werden. Alles ist möglich, schon bei Frage 1. Wird Landrat Uwe Schulze bei der Landratswahl am 25. Mai wiedergewählt?

2.) Auch der Turnhallenneubau lässt uns nicht los: Nachdem nun mehrmals der Bau der Turnhalle beschworen und das ehemalige Schulgebäude bereits abgerissen wurde, bleibt die Frage: Wird die Turnhalle in Nord in 2014 eingeweiht oder ändert sich gar der Standort noch einmal?

3.) Wer im neuen Jahr aufmerksam die Zeitung gelesen hat, könnte die dritte Frage mit etwas mehr Sicherheit antworten: Wird der Straßenneubau der B 184 fortgesetzt? Fraglich ist nur, ob die bereits geäußerten Absichten des Baulastträgers dazu auch im Laufe des Jahres bestehen bleiben.

4.) Der Klassiker unter den Propheten-Fragen wird hier abgefragt. Wir fragen nach der Anzahl der Trauungen. Aber: Dieses Mal wollen wir nicht wissen, wie viele durch das Standesamt insgesamt erfolgten, sondern speziell auf der Wasserburg in Walternienburg.

5.) Die fünfte Frage nach der Anzahl der Aussteller auf der diesjährigen Gewerbefachausstellung verlangt wahrlich hellseherische Fähigkeiten. Schließlich lag die Zahl in den vergangenen Jahren immer um 100. Werden es dieses Mal mehr oder weniger als 100?

6.) Die Wahlen am 25. Mai sind auch für die sechste Frage entscheidend. Schließlich wird auch der Stadtrat neu gewählt. Derzeit setzt er sich aus 49 gewählten Stadträten zusammen, ab Juni aus 36. Doch wieviele der gewählten Stadträte werden dann erstmals im Stadtrat sitzen?

7.) Die Zahl der Tagestouristen ist in den vergangenen Jahren stetig für die Stadt Zerbst gestiegen. Wir wollen wissen: Wieviele Touristen werden die Tourist-Info im Laufe des Jahres aufsuchen?

8.) Die achte Frage ist eine Schätzfrage. Insgesamt sieben Grundschulen gibt es im Bereich Zerbst. In den Ortschaften liegen diese in Steutz, Walternienburg, Lindau und Dobritz. In Zerbst gibt es die Astrid Lindgren Grundschule, die Grundschule An der Stadtmauer sowie die Evangelische Grundschule. Wieviele Kinder werden in diesen Schulen 2014 insgesamt eingeschult?

9.) Steffen Hinkelmann hatte in den vergangenen drei Jahren den Titel des Spargelschäl-Weltmeisters aboniert. Seine Teilnahme in diesem Jahr ist noch unklar. Wird 2014 mal wieder ein Zerbster den Titel nach Hause holen?

10.) Die letzte Frage würde wohl jeder Fußballfan gern mit Ja beantworten. Jogi Löws Truppe wird ab Juni in Brasilien zeigen, ob wir den Weltmeistertitel holen können. Was meinen Sie? Wird Deutschland Weltmeister?

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