Um die 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene belebten am vergangenen Sonnabend das Gelände um das Landschulheim in Steutz. Das Albert-Schweitzer-Familienwerk hatte zum großen Kinderfest geladen.

Steutz l Aus Stolberg, Sangerhausen, Merseburg, Bad Dürrenberg, Magdeburg, Kropstädt, Wittenberg und natürlich aus Zerbst und dem Umland waren die Gäste zum großen Kinderfest des Albert-Schweitzer-Familienwerkes nach Steutz angereist. Das idyllisch im Wald gelegene Landschulheim bot einmal mehr das ideale Gelände für die Veranstaltung. Zu Jubel, Trubel, Heiterkeit waren die Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien aus allen Einrichtungen des Vereins in Sachsen-Anhalt eingeladen. Dazu gehören Kinder- und Jugendheime, Behindertenheime, sonderpädagogische Einrichtungen, Kinderdörfer und Kindertagesstätten.

"Wir haben das hier schon zur Tradition gemacht", sagte Sabine Weiß, die sich um Öffentlichkeitsarbeit im Familienwerk kümmert. Bestimmt schon seit fünf Jahren werde das Kinderfest in Steutz durchgeführt. Sie schätzte die Besucherzahl auf 400 an diesem Nachmittag. "Steutz ist einfach schön", so Sabine Weiß, "die Kinder haben hier freien Lauf, und wir stören keinen."

So war ein Gewimmel und Gewusel rund um das Objekt zu erleben. An ganz vielen Stationen gab es Angebote. Das fing an mit Kinderschminken, über Tattoos für die Älteren. Da waren Tret-Gabelstapler Magnet für kleine Jungs, auf einer Baustelle konnte mit Schutzausrüstung gebaut und geklettert werden. Zwei Hüpfeburgen durften nicht fehlen. Julien und Fabian mussten nur schnell ihr Eis aufessen, um mithüpfen zu können.

Eine Attraktion war definitiv die Bungeetrampolinanlage, wo die Schlange eigentlich nie abriss. Eine beliebte Herausforderung war auch das Bogenschießen. Ebenso abwechslungsreich, wie die Spiel-Spaß-Angebote war auch das Programm, zu dem ein Kindermitmachtheater gehörte. Eine Mädchenband spielte, und Karaoke war angesagt. Manuel Richter fungierte als DJ, Moderator und Sänger in einem. "Wir bemühen uns immer, dass für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei ist", erklärte Sabine Weiß. Die Betreuung der Angebote, auch für das leibliche Wohl, wird stets von den Familienwerk-Mitarbeitern abgedeckt. "Die machen gerne mit, viele sind seit Jahren dabei", freute sich Sabine Weiß über ein "eingespieltes Team". Mitten im Treiben hatte auch Ingeborg Bräutigam, die Vorstandsvorsitzende des Albert-Schweitzer-Familienwerkes, die das Fest eröffnet hatte, Platz genommen. Sie war offen für Gespräche und Probleme, die an sie herangetragen wurden, erfreute sich an der tollen Veranstaltung und war froh, dass das Wetter super mitspielte.

   

Bilder