Zerbst (jkd) l Nach drei Jahren Pause kehrt das Riesenrad auf das Heimat- und Schützenfest zurück. "Wir freuen uns, wieder hier zu sein", sagt Uwe Schieck, dessen Familie das Riesenrad betreibt.

Etwa 38 Meter hoch fahren die Gondeln und ermöglichen eine tollen Blick auf Zerbst. "Für uns ist nicht nur die Dauer des Festes sehr schön, sondern auch die langen Öffnungszeiten", erzählt der Schausteller. Viele Besucher nutzen im Hochsommer die Abendstunden, um über den Festplatz zu schlendern.

Die Debatte um zu hohe Preise der Fahrgeschäfte versteht er hingegen nicht. Um das Riesenrad zu transportieren, brauche es allein drei Spezial-Zugmaschinen sowie einen Kran. "Das sind schon 500 000 Euro totes Kapital, nur für den Auf- und Abbau", sagt Uwe Schieck. Auch müssten die Fahrzeuge zweimal im Jahr zum TÜV. "Allein das kostet schon 5000 Euro im Jahr." Zudem habe er seit Jahren die Preise nicht mehr erhöht.

Zuletzt drehte sich das Europa-Rad beim Sachsen-Anhalt-Tag in Wernigerode. Nach Zerbst geht es weiter zu Thüringens größtem Volksfest: das Vogelschießen in Rudolstadt. "Doch vorher genießen wir die Zeit in Zerbst. Hier führen wir auch immer unsere Wartungsarbeiten durch, weil es hier einfach am Besten geht."