100 Jahre und ansehnlicher denn je - in Buhlendorf wurde das Speicherjubiläum würdig begangenen.

Buhlendorf l Zur Geschichte und zu den technisches Details des Buhlendorfer Speichers war im Vorfeld ausführlich berichtet worden. Am vergangenen Wochenende wurde der 100. Geburtstag des Buhlendorfer Wahrzeichens nun ausgiebig gefeiert. Zur Festveranstaltung kamen Gäste, die alle in die Entwicklung des Objektes involviert waren und sind, von den Mitgliedern des Buhlendorfer Heimat- und Kulturvereins um den Vorsitzenden Hans-Joachim Wuttig, über die Ortsbürgermeister, Sponsoren, den Zerbster Bürgermeister, Vertreter des Landrates, vom ALFF, AgriCo, Bauernverband etc. An alle richtete Wuttig, für den in allen Belangen immer die Devise "geht nicht, gibt`s nicht", galt, seine Dankesworte.

Den Speicher als technisches und Baudenkmal zu erhalten und es vielfältig zu nutzen, hatte sich der im Oktober 1997 gegründete Heimat- und Kulturverein auf die Fahne geschrieben. Das ist bislang gelungen. "Wenn wir mal aufhören, muss er weitermachen", wandte sich Wuttig an Bürgermeister Andreas Dittmann als eigentlichen Eigentümer des Hauses. Der wies die Anspielung sogleich von sich und hofft, dass der Fall nie eintreten wird: "Die eigentlichen Eigentümer sind sie alle. Danke, dass es das Gebäude noch gibt. Der reichste Fördertopf würde nicht ausreichen, wenn dahinter nicht Menschen sind."

Mit einem Buhlendorfer Speicherschluck wurde angestoßen, und am Sonnabendnachmittag war das breite Publikum eingeladen, sich ein Bild vom Speicher zu machen und die Angebote zu nutzen. Das Kuchenbüffet war reichlich, das Programm von Trommeln über Modenschau bis hin zu Alt-Berliner Tänzen und Party abwechslungsreich. Das Wetter spielte eine Nebenrolle, da es in den Lagerhallen trocken blieb. So mussten auch die Kinder nicht auf ihre Hüpfeburg verzichten. "So viele Besucher hatte Buhlendorf lange nicht", freute sich Ortsbürgermeister Michael Dolezal über das gelungene Fest.

   

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