Die Kommunalwahl 2014 geht in eine neue Runde. Am kommenden Sonntag, 9. November, können die Buhlendorfer und Dobritzer in einer Ergänzungswahl ihren Ortschaftsrat vervollständigen.

Buhlendorf/Dobritz l "Aus unserer Sicht sind die Vorbereitungen bislang entspannt verlaufen", sagt Wahlleiterin Evelyn Johannes. Wie bereits im Mai haben die Bürger drei Stimmen. Am Wahltag können sie sich zwischen 8 und 18 Uhr in den Wahllokalen für ihre Kandidaten entscheiden.

Die Ergänzungswahl in den beiden Orten hat unterschiedliche Gründe. So hatten sich in Buhlendorf schlicht zu wenig Bewerber gefunden. Zwei der fünf Plätze blieben somit unbesetzt. Da der Ortschaftsrat aber immer zu mindestens zwei Dritteln besetzt sein muss (siehe Infokasten), wurde die Ergänzungswahl notwendig. Gut also für die Buhlendorfer, dass sich mit den Einzelbewerbern Martin Baude, Claudia Nowotnick und Normen Wuttig gleich drei Freiwillige gefunden haben. "Am Wahltag haben wir vom Wahlvorstand gehört, dass diese drei gesagt haben, wenn sie gewusst hätten, dass es nur so wenig Bewerber gibt, hätten sie auch kandidiert", so Evelyn Johannes. Sie plädiert daher für einen besseren Austausch in den Ortschaften.

In Dobritz hingegen gab es kein Problem mit zu wenig Bewerbern. Hier sind auf die Einzelbewerber Andreas Röscher und Susanne Dickhoff schon Stimmen im Mai entfallen. Da aber die Sitze im Ortschaftsrat nach der Anzahl der Stimmen vergeben werden, konnte Katrin Wecke gleich drei der Mandate auf sich vereinen. Die beiden oben genannten Bewerber hatten das Nachsehen.

"Die Ergebnisse stehen abends wahrscheinlich relativ schnell fest", so Johannes. Anders als bei der Wahl im Mai seien die beiden Orte viel besser zu händeln. "Aber wir nehmen das natürlich ernst." Wie bereits im Mai können die Wähler je drei Stimmen an die Kandidaten verteilen. "Wenn sie sich dazu entscheiden, alle Stimmen einer Person zu geben, könnte es sein, dass wir vor der gleichen Situation stehen", erklärt Johannes. Dann würde es allerdings keine Ergänzungswahl mehr geben. Diese wird erst nötig, wenn die Besetzung von zwei Dritteln nicht gewährleistet ist.

"Wir würden uns freuen, wenn ganz viele Bürger kommen und den Bewerbern die Wertschätzung geben, die sie verdient hätten", so Evelyn Johannes. Sie macht sich wenig Sorgen über die Wahlbeteiligung. "Ich gehe davon aus, dass die Bürger Interesse daran haben, da es unmittelbar um ihren Ort geht."