Zerbst (dap) l Der frühere Haupteingang am erhaltenen Ostflügel des Zerbster Schlosses ist wieder sichtbar. Und das im Wortsinne. Ein Durchschreiten ist zwar auch weiterhin nicht möglich. Die Visualisierung der Doppelflügeltür vermittelt jedoch zumindestens einen optischen Eindruck des einstigen Barockportals. Die bislang verputzte, kahle Fläche ist hinter einer versiegelten Folie verschwunden. Darunter befinden sich mehrere Spezialplatten, die auf einer Holzkonstruktion aufgebracht sind. Als Vorlage diente die Malerei von Frank Schöttke. Der Zerbster hatte in Anlehnung an das verbrannte Original, basierend auf historischen Fotos im Inneren des Entreesaals das Portal gezeichnet.