Garitz war vergangenen Sonnabend wieder eine Adresse für attraktiven Feuerwehrsport. 20 Teams nahmen an den Wettbewerben teil.

Garitz l Der Vormittag war der Extra-Liga Germany vorbehalten. Hier absolvierten neun Mannschaften den Löschangriff nass. In Sportschuhen und engen Tights statt Feuerwehrkluft traten einige Teams den Kampf um Hundertstel Sekunden an. Super Zeiten konnten denn auch auf dem "schnellen Rasen" des Garitzer Sportplatzes erzielt werden. Genau 20 Sekunden legte das Team aus Zella vor.

Die Zielgeräte hatte der Ausrichter der Extra-Liga Germany, René Grunwald, mitgebracht. Alle Zeiten, die damit gestoppt werden, gehen in die Top20 deutschlandweit ein. Die Männer aus Zella hatten in allen drei Wettbewerben, neben der Extra-Liga ging es um den Pokal des Bürgermeisters nach DIN und im TGL-Cup. So konnte Zella den Wanderpokal des Feuerwehrvereins Bornum für ein Jahr mit nach Hause nehmen.

Als Wettkampfleiter fungierte Hans Wink, der sich über die Teilnahme hochkarätiger Mannschaften freute. Aber da können die Garitz-Bornumer durchaus mithalten, befand er. "Es ist schön, dass die Feuerwehr den Wettkampf ausrichtet, und der Bürgermeister das unterstützt", meinte Wink. Für den reibungslosen Ablauf sorgten die Kameraden Stephan Krüger, Jürgen Dornfeld, Wolfgang Lerm und Matthias Richter, als Kampfrichter, beim Protokoll oder bei der Technik. Der Garitz-Bornumer Ortswehrleiter, Daniel Mielchen, war nur mit der Leistung seiner eigenen Mannschaft nicht ganz zufrieden. Da half auch das Quietscheentchen im Wasserbecken nicht.

An der Wettkampfstrecke hatten die Teams ihre Lager aufgeschlagen. Zuschauer und Teilnehmer vermischten sich. Die Versorgung, die der Gastgeber auch noch selber übernommen hatte, klappte hervorragend. Schade war, dass nur zwei Frauenteams an den Start gingen. Die Roßlauer waren ein wenig schneller als die Garitzer Spritznixen.