Pakendorf. Während derzeit kein Neuschnee fällt, macht den Bauhof-Mitarbeitern der Wind weiterhin zu schaffen. So sorgten Verwehungen gestern für unpassierbare Straßen im Zerbster Land. Seit 4. 30 Uhr waren die Männer unterwegs, um die Strecken freizuschieben. Von bis zu 1, 40 Meter hohen Schneewehen auf der Verbindung von Hohenlepte nach Eichholz hinüber berichtete Henry Lüdecke, der sich mit dem mit Schneeschild und Streueinrichtung ausgestatteten Traktor durch die weiße Masse kämpfte.

Gravierend getroffen hatte es ebenfalls die Gemeindestraßen zwischen Moritz und Schora sowie Flötz und Güterglück. " Dort ging gar nichts mehr ", wusste Erika Reifarth. Sie ist in der Zerbster Stadtverwaltung für den Bauhofeinsatz und damit für den Winterdienst im Gebiet der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Ehle-Nuthe zuständig. Für den Bereich stehen ihr acht Mitarbeiter zur Verfügung, die insgesamt 120 Kilometer Straßen zu beräumen haben. Ausgenommen sind die Ortschaften Buhlendorf, Polenzko, Straguth und Zernitz, die den Bauhof nicht in Anspruch nehmen, sowie Nedlitz, das den Winterdienst selbst organisiert.

Ein Ende des winterlichen Wetters ist momentan nicht in Sicht. Im Gegenteil. Am Sonntag wird mit neuen Schneefällen gerechnet. Allerdings gehen die Prognosen über die Menge noch auseinander. Zumindest ist der Streusalzmangel behoben. Wie Erika Reifarth erzählte, wurde die Dezember-Bestellung für den Vorfläming- und Zerbster Land-Bereich nun geliefert.