• 23. Februar 2012



Sie sind hier:

Nutzerlogin

Loggen Sie sich auf Volksstimme.de ein, um

- kostenlos den Volksstimme.de-Newsletter zu abonnieren
- Artikel auf Volksstimme.de zu kommentieren
- Ihre eigene Startseite (Nachrichtenbereich) zu gestalten

Sind Sie noch kein Nutzer auf Volksstimme.de? Dann registrieren Sie sich doch einfach und kostenlos!

Für die Anmeldung müssen Cookies in Ihrem Browser aktiviert sein.
Wichtiger Hinweis für Volksstimme.digital-Nutzer: Bitte nutzen Sie diesen Link oder klicken Sie auf E-Paper Login in der oberen Navigation

Benutzername: Passwort:

Jetzt anmelden Passwort vergessen



Demokratisches Bündnis plant friedliche Gegenaktion zu geplantem Aufmarsch von Neonazis


Bis zu 7000 Magdeburger wollen am 14. Januar Gesicht gegen Rechts zeigen

23.12.2011 05:20 Uhr |


Von Jana Wiehe und Matthias Fricke


Die Verdi-Jugend warb auf der Meile der Demokratie 2011 für Toleranz. Hier (v.l.): Janine Stenner (22), Marcel Mebes (23) und Sandra Leonhardt (23). Sie verteilten Luftballons. Archivfoto: Volksstimme

Die Verdi-Jugend warb auf der Meile der Demokratie 2011 für Toleranz. Hier (v.l.): Janine Stenner (22), Marcel Mebes (23) und Sandra Leonhardt (23). Sie verteilten Luftballons. Archivfoto: Volksstimme

Die Verdi-Jugend warb auf der Meile der Demokratie 2011 für Toleranz. Hier (v.l.): Janine Stenner (22), Marcel Mebes (23) und Sandra Leonhardt (23). Sie verteilten Luftballons. Archivfoto: Volksstimme

Magdeburg will am 14. Januar 2012 kurz vor dem 67. Jahrestag der Bombardierung der Stadt erneut ein Zeichen gegen Rechts setzen. Bis zu 7000 Menschen werden auf der 4. Meile der Demokratie erwartet. Auch ein Naziaufmarsch mit bis zu 1000 Teilnehmern ist angemeldet.

Anzeige

Magdeburg l Der 16. Januar 1945, der Tag, an dem die Bomben auf Magdeburg fielen, mahne zum Frieden und zu großer Wachsamkeit. "Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben hier keinen Platz. Das Gedenken an den 16. Januar darf nicht für Aufmärsche von Neonazis missbraucht werden", heißt es in dem Aufruf vom Bündnis gegen Rechts und der Stadt Magdeburg, die am 14. Januar von 12 bis 18 Uhr gemeinsam zur 4. "Meile der Demokratie" im Breiten Weg einladen. Geplant sind Infostände, Lesungen, Mahnwachen, eine Menschenkette vom Marktplatz bis zum Hundertwasserhaus sowie ein Programm auf vier Bühnen u.a. mit Polittalks, Gospelmusik, Dudelsackspieler u. v. m.. "Rund 120 Teilnehmer haben sich schon angemeldet, sie wollen sich vor Ort präsentieren und an Aktionen beteiligen", sagte gestern Christine Böckmann vom Bündnis gegen Rechts, in dem mehrere Dutzend Vertreter u.a. von Vereinen, Kirchen, Gewerkschaften, Jugendeinrichtungen und Institutionen vereint sind. "Sie alle wollen wieder Gesicht zeigen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg. Wir hoffen, dass sich viele Elbestädter an unseren bunten und friedlichen Aktionen beteiligen", so Böckmann. So bringt sich das Theater Magdeburg mit einem eigenen "Aktionstag für Demokratie" ein. Theater wird gespielt vor und im Schauspielhaus an der Otto-von-Guericke-Straße. In einigen Straßenbahnen in Richtung Innenstadt präsentiert die kath. Erwachsenenbildung in Kooperation mit Seniorenbüros eine Aktion. Außerdem läuft die "Schal"-Kampagne recht erfolgreich. Mehr als 200 Schals wurden bereits gestrickt, gehäkelt und genäht und mit dem Logo "Demokratie braucht Stimme" versehen. Am Stand vom "Café Krähe" (Nähe Hauptpost) sind sie gegen eine Spende zu haben. Der Erlös fließt in ein Lehrprogramm für Schüler gegen rechtsradikales Denken und für Demokratiebewusstsein (XENOS). Weitere Aktionen und Unterstützer sind auf der Meile der Demokratie willkommen, betont Christine Böckmann. Anmeldungen über das Organisationsbüro der Stadt, Telefon 5402691, sowie unter www.meile-der-demokratie.de.

Zehn Veranstaltungen sind zum 14. Januar insgesamt bei der Polizei angemeldet worden. Neben der rechtsradikalen "Initiative gegen das Vergessen" (bis zu 1000 Teilnehmer) sind als Gegenaktionen die Meile der Demokratie (Anmelder sind die Stadt und die Stadtratsfraktionen) und Kundgebungen des DGB, der DKP und des Landesjugendwerkes der AWO geplant. "Die Polizei als Versammlungsbehörde muss nun die Aufmärsche und Kundgebungen räumlich und zeitlich so trennen, dass es keine Gefährdungen gibt", erklärte gestern Polizeisprecher Frank Küssner. Es seien bereits Gespräche mit den Anmeldern bezüglich der Aufmarschrouten geführt worden, einige stehen aber noch aus. Fest steht, dass erneut einer der größten Polizeieinsätze des Jahres am 14. Januar bevorstehe. "Wir sind auch im neuen Jahr wieder auf Unterstützung aus anderen Bundesländern angewiesen", so Küssner.



Kommentare 0 Kommentare


Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2011-12-23 05:20:14
Letzte Änderung am 2011-12-23 05:20:14


Weitere Artikel aus Magdeburg


 Giraffendame "Fleur"

Live im Internet - Giraffe im Magdeburger Zoo geboren

Magdeburg - Freude im Magdeburger Zoo: Rund zwei Monate nach der Geburt von Nashorn Mala ist dort am Mittwoch eine Giraffe zur Welt gekommen. Um 12... weiterlesen

 NUR film group in Berlin: Alexandra Petkau, Regisseur Behrooz Karamizade, Rike Holtz, die Magdeburger Kamerafrau Jana Richter, Jörn Möllenkamp und Miriam Steen (v.l.). | Foto: privat

Roter Teppich in Berlin und Jana war dabei

Berlin hatte den roten Teppich ausgerollt. Bei der 62. Auflage des renommiertesten deutschen Filmfestivals machten Prominente wie Angelina Jolie, Shah Rukh Khan... weiterlesen

  | Foto: Uli Lücke--Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse O/7 der Regenbogenschule beteiligen sich am SchmaZ-Projekt der Volksstimme. Auf dem Foto sind zu sehen: Lehrerin Sigrun Stapel, pädagogische Mitarbeiterin Ute Meye, Daniel Kröger, Anett Schulze

Auch in der Regenbogenschule "schmazt" es

Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse O/7 der Regenbogenschule beteiligen sich am Projekt Schüler machen Zeitung (SchmaZ)der Volksstimme... weiterlesen

 Mario Brych, Wetterdiensttechniker beim Deutschen Wetterdienst, einer der sechs Mitarbeiter der Station in Magdeburg. Hier noch in zukunftssicheren Zeiten. | Archivfoto: Roland Schödl

Aßmannstraße: Mitarbeiter müssen gehen, Automaten übernehmen die Wetterwarte

Wetterbeobachtung wie sie Aßmann 1880 in Magdeburg begründet hatte, wird es in nicht allzu ferner Zukunft nicht mehr geben. Der Deutsche Wetterdienst mit Hauptsitz Offenbach plant... weiterlesen

Keine Nachricht mehr verpassen!


Volksstimme.de-Newsletter

Sie vermissen einen Artikel?


Die Volksstimme komplett als E-Paper für nur 1,00 Euro: Jetzt bestellen!

Bestellen Sie sich jetzt die tagesaktuelle Ausgabe der Volksstimme bequem als digitales E-Paper für nur 1,00 Euro in unserem Onlinekiosk. Hier klicken!

Anzeige

Anzeigen


Bilder aus Magdeburg


80er-Jahre-Party in der FestungMark

80er-Jahre-Party in der FestungMark weiterlesen


20.02.2012 10:40 Uhr
  • gefallen
  • Kamera


Ü30-Party im Hotel Maritim in Magdeburg

Ü30-Party im Hotel Maritim in Magdeburg. weiterlesen


20.02.2012 09:26 Uhr
  • gefallen
  • Kamera


Rumänische Studenten auf Magdeburg-Visite
Besuch der rumänischen Studenten bei Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff in Magdeburg.

Eine Gruppe rumänischer Studenten hat Magdeburg besucht. Zum Start der Bildergalerie bitte auf eines... weiterlesen


15.02.2012 14:29 Uhr
  • gefallen
  • Kamera


Weitere Bildstrecken

Lokales


Facebook



Kinogewinnspiel



Kinoprogramm


Das aktuelle Kinoprogramm für Ihre Region.
weiter

Neueste Leserkommentare


Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !

von ilch49 am 22.02.2012, 11:35 Uhr

völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....

von tobi79 am 22.02.2012, 06:33 Uhr

Weitere Leserkommentare

Sonderthemen auf Volksstimme.de


Beamter wollte sich mit Ausschreibungstrick goldene Nase verdienen
Uwe
Feder

Magdeburg l Der Mann sitzt in einer Behörde Sachsen-Anhalts und ist für die Ausschreibung eines... weiterlesen


18.02.2012 05:24 Uhr
  • gefallen

Weitere interessante Sonderthemen und Serien

Neu: Volksstimme.de-Newsletter


Täglich gibts den Volksstimme.de-Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten vom Tage.

Jetzt kostenlos den Volksstimme.de-Newsletter bestellen.


Neue Funktionen auf Volksstimme.de


Artikelfunktionen auf Volksstimme.de: Auf Facebook mitteilen, gut finden, ausdrucken, kommentieren, Leserbrief schreiben ...

Kommentar: In ausgewählten Rubriken haben Sie die Möglichkeit, direkt Ihre Meinung zu einem Artikel... weiterlesen


06.05.2011 14:43 Uhr
  • Kommentar
  • gefallen

weitere neue Funktionen

Campus


Alles zu Studium, Studenten, Büchern, Professoren, Partys gibts auf Volksstimme.de.
Hier klicken!

Meine Klasse von ...


Hier Klassenfotos ansehen und hochladen!
Hier klicken!

Unsere Partner