
Die Verdi-Jugend warb auf der Meile der Demokratie 2011 für Toleranz. Hier (v.l.): Janine Stenner (22), Marcel Mebes (23) und Sandra Leonhardt (23). Sie verteilten Luftballons. Archivfoto: Volksstimme
Die Verdi-Jugend warb auf der Meile der Demokratie 2011 für Toleranz. Hier (v.l.): Janine Stenner (22), Marcel Mebes (23) und Sandra Leonhardt (23). Sie verteilten Luftballons. Archivfoto: Volksstimme
Magdeburg will am 14. Januar 2012 kurz vor dem 67. Jahrestag der Bombardierung der Stadt erneut ein Zeichen gegen Rechts setzen. Bis zu 7000 Menschen werden auf der 4. Meile der Demokratie erwartet. Auch ein Naziaufmarsch mit bis zu 1000 Teilnehmern ist angemeldet.
Magdeburg l Der 16. Januar 1945, der Tag, an dem die Bomben auf Magdeburg fielen, mahne zum Frieden und zu großer Wachsamkeit. "Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben hier keinen Platz. Das Gedenken an den 16. Januar darf nicht für Aufmärsche von Neonazis missbraucht werden", heißt es in dem Aufruf vom Bündnis gegen Rechts und der Stadt Magdeburg, die am 14. Januar von 12 bis 18 Uhr gemeinsam zur 4. "Meile der Demokratie" im Breiten Weg einladen. Geplant sind Infostände, Lesungen, Mahnwachen, eine Menschenkette vom Marktplatz bis zum Hundertwasserhaus sowie ein Programm auf vier Bühnen u.a. mit Polittalks, Gospelmusik, Dudelsackspieler u. v. m.. "Rund 120 Teilnehmer haben sich schon angemeldet, sie wollen sich vor Ort präsentieren und an Aktionen beteiligen", sagte gestern Christine Böckmann vom Bündnis gegen Rechts, in dem mehrere Dutzend Vertreter u.a. von Vereinen, Kirchen, Gewerkschaften, Jugendeinrichtungen und Institutionen vereint sind. "Sie alle wollen wieder Gesicht zeigen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg. Wir hoffen, dass sich viele Elbestädter an unseren bunten und friedlichen Aktionen beteiligen", so Böckmann. So bringt sich das Theater Magdeburg mit einem eigenen "Aktionstag für Demokratie" ein. Theater wird gespielt vor und im Schauspielhaus an der Otto-von-Guericke-Straße. In einigen Straßenbahnen in Richtung Innenstadt präsentiert die kath. Erwachsenenbildung in Kooperation mit Seniorenbüros eine Aktion. Außerdem läuft die "Schal"-Kampagne recht erfolgreich. Mehr als 200 Schals wurden bereits gestrickt, gehäkelt und genäht und mit dem Logo "Demokratie braucht Stimme" versehen. Am Stand vom "Café Krähe" (Nähe Hauptpost) sind sie gegen eine Spende zu haben. Der Erlös fließt in ein Lehrprogramm für Schüler gegen rechtsradikales Denken und für Demokratiebewusstsein (XENOS). Weitere Aktionen und Unterstützer sind auf der Meile der Demokratie willkommen, betont Christine Böckmann. Anmeldungen über das Organisationsbüro der Stadt, Telefon 5402691, sowie unter www.meile-der-demokratie.de.
Zehn Veranstaltungen sind zum 14. Januar insgesamt bei der Polizei angemeldet worden. Neben der rechtsradikalen "Initiative gegen das Vergessen" (bis zu 1000 Teilnehmer) sind als Gegenaktionen die Meile der Demokratie (Anmelder sind die Stadt und die Stadtratsfraktionen) und Kundgebungen des DGB, der DKP und des Landesjugendwerkes der AWO geplant. "Die Polizei als Versammlungsbehörde muss nun die Aufmärsche und Kundgebungen räumlich und zeitlich so trennen, dass es keine Gefährdungen gibt", erklärte gestern Polizeisprecher Frank Küssner. Es seien bereits Gespräche mit den Anmeldern bezüglich der Aufmarschrouten geführt worden, einige stehen aber noch aus. Fest steht, dass erneut einer der größten Polizeieinsätze des Jahres am 14. Januar bevorstehe. "Wir sind auch im neuen Jahr wieder auf Unterstützung aus anderen Bundesländern angewiesen", so Küssner.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....
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