Die Harzer Blitzergruppe erfreut sich steigender Beliebtheit. Mittlerweile folgen über 11 000 Anhänger auf Facebook den Informationen über Verkehrskontrollen, Staus und Unfälle. Grund genug für eine Dankeschönfeier in Halberstadt.

Halberstadt l Über 11 000 Mitglieder hat die Harzer Blitzergruppe im sozialen Netzwerk Facebook mittlerweile. Für den Gründer Denny Behrendt eine überaus erfreuliche Resonanz. Und Grund genug, den Anhängern einmal Dankeschön zu sagen.

So wie seine zündende Idee vor drei Jahren, als der 28-Jährige die Gruppe auf Facebook ins Leben rief, so einfallsreich zeigte sich der Derenburger auch bei seinem herzlichen Gruß an die Mitglieder. Er ließ ein großes Transparent an einer Durchfahrtsstraße in Halberstadt spannen. Das Banner in der Kühlinger Straße zeigte in doppelter Hinsicht Wirkung: Das Dankeschön kam bei den Adressaten gut an und es schürte die Neugier anderer. Zahlreiche Autofahrer bekundeten auf der Blitzer-Facebookseite ihren Beitrittswunsch. So wurde der heimliche Wunsch, wie Denny Behrendt sagt, die 10 000er Mitgliedsmarke zu knacken, mittlerweile erfüllt.

Nach gut einem Monat wurde nun das Banner in Halberstadt abgenommen und vor der Ratslaube in der Domstadt noch einmal öffentlich präsentiert. An dem Treffen beteiligten sich 148 Anhänger, die im Harz sowie im Raum Braunschweig und Aschersleben zu Hause sind.

Die Harzer Blitzergruppe versorgt Facebook-Nutzer mit den neuesten Meldungen von mobilen Geschwindigkeitskontrollen im Harzkreis. Doch es geht nicht nur um die Warnung vor den Messgeräten, sagt Denny Behrendt. "Wir sorgen beispielsweise mit unseren Informationen über Staus und Unfällen oft auch dafür, dass der Fahrzeugverkehr sicher fließt." Vielleicht hatte sich deswegen Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke (Linke) bereit erklärt, den zentralen Platz in der Domstadt der Blitzergruppe für die Präsentation zur Verfügung zu stellen. Das Stadtoberhaupt ist übrigens selbst Mitglied der Gruppe, sagt Denny Behrendt, der sich bei Henke sowie den Helfern und Sponsoren für die Unterstützung bedankte.

Für die Zukunft plant der Derenburger, der in Magdeburg in einer Landesbehörde tätig ist, die "Macht der 11 000 Leute" in der Blitzergruppe zu nutzen. Beispielsweise könnte er sich vorstellen, dass sich die Anhängerschar in die Verkehrspolitik stärker "einmischt". Dabei ginge es nicht um Raserei auf den Straßen, sondern vielmehr um die Beseitigung von Unfallschwerpunkten und Verkehrshindernissen.

Mehr Informationen unter: www.blitzergruppe.de