Magdeburg l Vertreter von Städten wie Bangkok (Thailand), Harbin (China) und Warschau (Polen) wollen Ende November bei der dritten internationalen Konferenz Green Cities das "Magdeburger Protokoll" unterzeichnen. Die freiwillige Absichtserklärung der Stadtverwaltungen, sich kontinuierlich über Planungen, Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich der ökologischen Städteplanung auszutauschen, wurde bereits auf der Konferenz im vergangenen Jahr von der Landeshauptstadt auf den Weg gebracht.

Grundsätzlich geht es darum, dass die Städte sich als Mitverursacher von Klimaproblemen ihrer Verantwortung stellen wollen. Auf der Städte- und Wirtschaftskonferenz werden Vorhaben und Handlungsempfehlungen für die Entwicklung von grünen Städten vorgestellt. Unternehmen präsentieren parallel Produkte und Dienstleistungen, unter anderem in den Bereichen Erneuerbare Energien, Logistik oder Mobilität.

Die Stadt Magdeburg erwartet zur Konferenz am 25. und 26. November rund 170 Teilnehmer aus Indonesien, Thailand, China, Aserbaidschan und der Mongolei sowie aus Spanien, Polen, Kroatien, der Ukraine und der Türkei. Aus Deutschland haben sich Teilnehmer aus Essen, Freiburg, Hamburg und Tübingen angemeldet.

"Das große Interesse der internationalen Delegationen bestätigt unseren Ansatz, die Herausforderungen des Klimawandels für Städte selbst in die Hand zu nehmen und hier auch die regionale Wirtschaft einzubinden", so Rainer Nitsche, Beigeordneter für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit in Magdeburg. "Der Weltklimagipfel in New York wird sicherlich politische Rahmenbedingungen schaffen, doch was zählt, sind real umsetzbare und effektive Maßnahmen vor Ort."

Weitere Infos zur Konferenz gibt es hier.