Magdeburg (dpa/vs). In Sachsen-Anhalts Gewässern sind im vergangenen Jahr so wenig Menschen ertrunken wie nirgendwo sonst in Deutschland. Das geht aus der am Donnerstag vorgestellten Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervor. Drei Männer und zwei Frauen verloren 2010 in den Flüssen des Landes ihr Leben. Damit verzeichnete Sachsen-Anhalt mit 0,21 Opfern je 100.000 Einwohner die wenigsten Todesfälle. Bundesweit ertranken 438 Menschen. Das waren 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Grund dafür war laut DLRG ein Sommer mit viel Regen und niedrigen Temperaturen.