Magdeburg (dpa/vs). Die rechtsextreme NPD hat bei der Wahl zum Landtag von Sachsen-Anhalt vor allem in ländlichen Regionen Stimmen erhalten. So kam sie in der Gemeinde Laucha im Burgenlandkreis auf 16,3 Prozent der Zweitstimmen. Dagegen erhielt sie in Magdeburg und Halle nur 3,2 Prozent, in Dessau-Roßlau waren es 4,0 Prozent. Dies geht aus dem vorläufigen Ergebnis des Landeswahlleiters hervor.

"Die Städte haben uns vor dem Einzug der NPD in den Landtag bewahrt", sagte Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD) dazu. Landesweit kam die NPD auf 4,6 Prozent, das entspricht rund 45 700 Zweitstimmen. Sie scheiterte damit an der Fünf-Prozent-Hürde.

In Laucha erhielt die NPD 226 der 1380 gültigen Stimmen. Damit schnitt die Partei noch besser ab als bei der Kommunalwahl 2009, bei der die NPD auf 13,5 Prozent der Stimmen kam. Die Kleinstadt wehrt sich schon länger gegen den Ruf, eine "braune Stadt" zu sein.

Alles rund um die Landtagswahl lesen Sie am am Mittwoch in Ihrer Volksstimme.