Berlin (ws). Für sein Jahrzehnte andauerndes Engagement im Johanniterorden wurde gestern Ulrich von Bismarck mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) überreichte den Orden an den in Berlin lebenden, in Briest in der Altmark geborenen 67-Jährigen in der Berliner Landesvertretung von Sachsen-Anhalt.

Schon zu DDR-Zeiten hatte sich von Bismarck für kirchliche Krankenhäuser in Genthin, Eisenberg und Heiligenstadt eingesetzt. Böhmer, der selbst an einem konfessionellen Krankenhaus gearbeitet hat, würdigte besonders diese Unterstützung, die vielen Kranken geholfen habe. Nach der Wende war von Bismarck maßgeblich daran beteiligt, die Trägerschaft des Johanniterordens auch in Sachsen-Anhalt wiederherzustellen.

Seit 15 Jahren koordiniert von Bismarck, der als Kommendator der provinzial-sächsischen Genossenschaft des Ordens tätig ist, Hilfstransporte mit Spenden aus Krankenhäusern nach Litauen. Ähnlich wie zu DDR-Zeiten seien diese Güter in den dortigen Krankenhäusern sehr hilfreich, so Böhmer.