Halle/Mansfeld (dpa/vs). Der verurteilte Doppelmörder von Mansfeld schweigt beharrlich über sein mutmaßlich drittes Mordopfer. Er mache von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, sagte Klaus Wiechmann, Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle. In einem Waldgebiet bei Mansfeld waren am 9. Februar Teile einer skelettierten Leiche gefunden worden. Die Ermittler prüfen, ob es sich dabei um die Überreste einer seit 2007 vermissten Schweizerin handelt, die eine Bekannte des Doppelmörders war. Der Gewaltverbrecher hatte einst bei Vernehmungen in der Schweiz erklärt, die Frau sei bei einem Unfall ums Leben gekommen, und er habe ihre Leiche in den Rhein geworfen.