Magdeburg (dpa/wb). Im bundesweiten Skandal um Dioxin in Tierfutter geben die Behörden in Sachsen-Anhalt eine erste Entwarnung. Wie das Gesundheitsministerium gestern mitteilte, weist keine der vier bislang untersuchten Schweinefleisch- proben erhöhte Dioxin-Werte auf. Damit kann die vorläufige Sperrung einzelner Betriebe aufgehoben werden. Nach Volksstimme-Informatioen soll auch der Schweinemastbetrieb in Asmusstedt wieder freigegeben werden. Ob es weitere Untersuchungen von Fleischproben geben wird, sollen noch ausstehende Laborergebnisse aus einem Betrieb in Zörbig entscheiden. Sie sollen Anfang nächster Woche vorliegen. Mit Stand von Freitag waren sechs Rückstellproben an Futter bei dem Hersteller beziehungsweise Weiterverarbeiter in Zörbig entnom- men und untersucht worden. Zwei erste Befunde wiesen einen Dioxingehalt unter dem gesetzlichen Höchstwert auf.