Berlin - Wer an seinen Bohrern oder Sägen besonders lang Freude haben möchte, sollte sie sicher verstauen. Das hält sie scharf und bewahrt sie vor Schäden. Tipps gibt die Stiftung Warentest.

Heimwerker schützen die Feil- und Schnittflächen ihrer Werkzeuge, auch die Bohrer, am besten mit Plastikrohren oder Klemmleisten aus Papier, wenn diese nicht im Gebrauch sind. "So bleiben sie scharf und beschädigen nicht andere Werkzeuge", erklärt Johannes Tretau von der Stiftung Warentest in Berlin.

"Bei Zangen, Hämmern und Schraubendrehern ist praktisch keine Wartung nötig", sagt der Experte. "Qualität garantiert Langlebigkeit - zeigen die Werkzeuge dann Abnutzungserscheinungen, ist ein Neukauf sinnvoller und sicherer." Hilfsmittel mit Schneiden wie Bohrer, Meißel, Stechbeitel und Hobelmesser, Sägen und Sägeblätter müssen hingegen relativ oft nachgeschliffen werden. "Selbst schleifen ist möglich, aber zeitraubend und erfordert sowohl eine Schleifmaschine als auch Hintergrundwissen zu Schneidewinkeln, Fasen und Mikrofasen." Der Heimwerkerexperte Tretau rät, hier besser das Werkzeug einem Fachmann zu übergeben.

Literatur:


Stiftung Warentest: Reparaturen zu Hause, 2013, 368 Seiten, 19,90 Euro, ISBN-13: 978-3-86851-073-7