Bad Honnef (dpa) l Viele blaublühende Pflanzen geben einem kleinen Garten optisch mehr Tiefe. Außerdem wirkt diese Farbe beruhigend und erfrischend. Darauf weist der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) in Bad Honnef bei Bonn hin. Doch Blau ist nicht gleich Blau in der Pflanzenwelt: Viele als blaublühend bezeichnete Arten tragen eigentlich ein Blauviolett oder zum Beispiel das blasse Violett namens Mauve.

Hobbygärtner sollten sogar Nuancen im Beet mischen. Das sorge in einer monochrom gestalteten Fläche für Abwechslung und Spannung. Der Sommersalbei blüht zum Beispiel lavendelblau bis dunkelviolett, himmelblau bis ebenfalls dunkelviolett ist der Rittersporn. Der Rhododendron augustinii "Aquamarin" trägt himmelblaue Blüten, und die Akelei gibt es in verschiedenen Blautönen, etwa die Alpen-Akelei mit hellblauen bis blaulila Farbtupfer. Die Säckelblume entwickelt indigoblaue bis dunkelblaue Rispenblüten.

Auch ein paar andersfarbige Blüten seien gut: Viele Blautöne kommen erst richtig zur Geltung, wenn sie neben Weiß oder einer Komplementärfarbe wie Gelb im Beet stehen.