München ( dapd ). Die meisten Skibrillen sind für Brillenträger ungeeignet. Das ergab ein ADAC-Test. Die Experten untersuchten elf Skibrillen, die für Brillenträger empfohlen werden. Laut der Untersuchung sind die neun geprüften Kandidaten, bei denen die " normale " Brille unter der Skibrille getragen werden kann, nur wenig geeignet, da die Gläser der Sehhilfe im Test bei schlechteren Bedingungen beschlugen, teilte der Automobilclub in München mit.

Nur die beiden Brillen mit Clip-in-System – den Angaben zufolge die teuersten Kandidaten im Test – wurden mit " gut " bewertet. Diese Modelle verfügten über einen festen Einsatz samt Clip, für den der Nutzer im Fachhandel optische Gläser anfertigen lassen kann. Getestet wurden neben den Seh- und Trageeigenschaften auch Sicherheit und Haltbarkeit, Handhabung und Schadstoffbelastung. Alle Testkandidaten seien gut ausgestattet, hieß es. Bei einigen Modellen seien außerdem geringe Schadstoffwerte in der Schaumstoffpolsterung und in der Verpackung nachgewiesen worden. Einige Skibrillen, die über den Augengläsern getragen werden sollen, böten oftmals keinen ausreichenden Platz für die normale Brille. Die ADAC-Experten raten außerdem, beim Kauf einer Skibrille unbedingt den eigenen Helm mitzunehmen. Nur so könne geprüft werden, ob die Skibrille optimal mit dem Helmrand abschließt. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass das Sichtfeld nicht eingeschränkt wird und die Brille auf dem Gesicht rundum abschließt.