Magdeburg (rgm). Einen "Tag der offenen Tür" mit Vorträgen, Tests und Führungen veranstaltet das KfH-Nierenzentrum Magdeburg am kommenden Dienstag, 17. Mai, von 14 bis 16 Uhr. Es hat seinen Standort direkt neben der Einfahrt zum Universitätsklinikum im Fermersleber Weg 25.

Interessierte können sich über Nierenkrankheiten, deren Risiko, Vorbeugung und Therapie informieren und die Einrichtung besichtigen. In Vorträgen werden Professor Dr. Peter Mertens, Direktor der Uni-Klinik für Nieren- und Hochdruck- krankheiten, und Oberarzt Dr. Jörg Steinbach über die Behandlung des Bluthochdrucks informieren. Neben dem Typ-2-Diabetes ist der Bluthochdruck der größte Risikofaktor für Nierenerkrankungen.

Die Organisatoren haben den "Tag der offenen Tür" in diesem Jahr mit dem Welt-Hypertonie-Tag am 17. Mai kombiniert. Er steht unter dem Motto: "Lebenswichtig ist nur eine Zahl: 140/90 mmHg. Höher darf Ihr Blutdruck nicht sein." Als optimal gilt ein Wert unter 120/80 mmHg, über 140 mmHg spricht man von einer Hypertonie, also einem hohen Blutdruck. Normalerweise gibt es dafür keine Symptome, deshalb wird er oftmals nicht erkannt. Die möglichen Folgen: Schlaganfall, Herzinfarkt, Gefäßerkrankungen und chronische Niereninsuffizienz bis hin zur Dialysepflicht.

Im KfH-Nierenzentrum Magdeburg, das vom gemeinnützigen KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. betrieben wird, werden seit 20 Jahren Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen behandelt – in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Magdeburg.