Berlin ( pgm / rgm ). Die aus Ungarn, Österreich und Norditalien zugewanderten Auwaldzecken treten immer öfter auch in Deutschland auf, informiert das Robert-Koch-Institut in Berlin. Betroffen von Infektionen sind vor allem Menschen in Umgebung von Magdeburg, Leipzig, Frankfurt / Main und Tübingen. Auwaldzecken sind zwar weniger mit Borrelien befallen als herkömmliche Zecken. Allerdings sind die Hälfte der Auwaldzecken Träger der Bakterienart Rickettsia raoultii, die zu Fieber, Kopfweh und Herzmuskelerkrankungen führen kann. Ärzten wird geraten, bei Verdacht mit Instituten wegen einer Behandlung zusammenzuarbeiten.