Drei lange Wochen liegen zwischen Norisring und Zandvoort - den Fahrern wird es aber ganz sicher nicht langweilig.

Drei rennfreie Wochen: Für Teams, Fahrer und Fans ist das eine sehr lange Zeit - die irgendwie überbrückt werden will. Ein Teil der 20 DTM-Piloten nutzte die Pause zwischen den Rennen in Nürnberg und Zandvoort für einen kleinen Kurzurlaub, andere Fahrer kickten für den guten Zweck oder besuchten die Berliner Fashion-Week.

In Wiesbaden tauschten Mike Rockenfeller, Martin Tomczyk und Maro Engel ihre feuerfeste Rennunterwäsche gegen Fußballschuhe und traten am Mittwochabend gegen bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Musik, Film und Fernsehen an. Mit dabei waren übrigens auch die Formel-1-Stars Michael Schumacher und Sebastian Vettel. Audi-Pilot Tomczyk verzichtete sogar auf weitere Urlaubstage: zuvor entspannte der Rosenheimer gemeinsam mit einigen Freunden am Meer.

Mattias Ekström legte sich nicht auf die faule Haut. Der ehemalige Champion bekam Besuch von einem Freund aus Schweden und schwang sich gemeinsam mit ihm auf Mountainbikes, um den berühmten Rheinfall zu besuchen. "Von meinem Zuhause sind es bis dort 86,3 Kilometer. Auf dem Hinweg hatten wir richtig schönes Wetter, auf dem Weg zurück leider ein paar Wolken", berichtete Ekström auf seiner persönlichen Webseite.

Auch Ralf Schumacher freut sich über einige freie Tage, die nur durch wenige Marketingaktivitäten unterbrochen werden. So bleibt Zeit, sich um Frau Cora und Sohn David zu kümmern - genau wie für Timo Scheider, der vor Zandvoort einen Zwischenstopp auf Mallorca einlegt. Jamie Green erlaubte sich nach seinem Erfolg auf dem Nürburgring ein paar freie Tage - bei denen die ein oder andere Party sicher nicht ausblieb.

Viel zu tun hatte Susie Stoddart. Die Mercedes-Dame war in Spa-Francorchamps im Einsatz und fuhr auf der Tradidtionsstrecke in den Ardennen mit einem Renntaxi. Es folgte ein Auftritt mit Model Julia Stegner auf der Berliner Fashion Week und einige freie Tage bei ihrer Familie in Schottland. Doch schon am Wochenende steht die nächste Aufgabe bevor: Stoddart besucht das Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring. Eines ist klar: egal ob Entspannung, Stress oder Sport - die DTM-Fahrer werden froh sein, in etwas mehr als einer Woche wieder im Cockpit zu sitzen.

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH