Wie beinahe schon gewohnt waren Mattias Ekström und Timo Scheider Schnellste des Warm-ups - doch die Wettervorhersagen lassen Mercedes hoffen.

Bestzeit im zweiten Test, die schnellste Runde im freien Training, die Tabellenspitze im Warm-up: Mit einer Zeit von 42:831 Sekunden konnte Mattias Ekström bei der letzten kurzen Vorbereitung auf das Rennen erneut zeigen, was für ihn ohne Getriebeschaden auch während des Qualifyings möglich gewesen wäre. Pole-Sitter Timo Scheider verfehlte die Bestzeit des Schweden um rund eine Zehntelsekunde und sorgte für eine erneute Audi-Doppelspitze.

Gewohnt zurückhaltend präsentierten sich die HWA-Mercedes: Mit 150 Tausendstelsekunden Respektabstand zu Ekström belegte Paul di Resta als schnellster C-Klasse-Pilot Rang drei; Bruno Spengler und Jamie Green platzierten sich auf den Rängen fünf und sechs. Das eher unspektakuläre Warm-up ohne nennenswerte Zwischenfälle bot auch in Reihen der Jahreswagen ein gewohntes Bild: So stießen die Audi-Jahreswagen in die Top Ten vor, während die Piloten der 2007er-Mercedes von Gary Paffett abgesehen nicht über das hintere Mittelfeld hinauskamen.

Derweil schwebt die Wettervorhersage wie eine dunkle Wolke über Audi: Bereits gestern rechneten die Ingolstädter zwischen 12:00 und 16:00 Uhr mit Unwettern - nun öffneten sich bereits gegen 9:30 Uhr kurzzeitig die Himmelstore in der Grafschaft Kent. Gelegenheit zur Vorbereitung auf etwaige Regengüsse hatten beide Hersteller nicht: Während des 20-minütigen Warm-ups blieb der Regen trotz dichter Wolkendecke aus.

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