In Mugello will Mercedes die lange Pole-Serie der Ingolstädter abreißen lassen. Insbesondere Bruno Spengler scheint auf dem besten Wege...

Nach der erfolgreichen Qualifying-Simulation zum Ende des zweiten Tests darf Mercedes auch nach dem freien Samstagstraining auf eine konkurrenzfähige Vorstellung im Zeitfahren hoffen: Mit einer Bestzeit von 1:42.245 Minuten präsentierte sich diesmal Bruno Spengler als schnellster Mann des Feldes. Mit knapp drei Zehntelsekunden Abstand reihte sich Mattias Ekström vor Timo Scheider und Jamie Green auf Rang zwei ein. Bei weiterhin frühlingshaften Temperaturen erlebten die 19 Piloten erneut eine eher unspektakuläre Testsession. Auch die letzte Generalprobe auf neuen Reifen änderte nichts mehr an der Rangfolge.

Lediglich Jamie Green, der die Zeitenlisten zu Beginn angeführt hatte, verlor die Kontrolle über seine übersteuernde C-Klasse, konnte sein Testprogramm nach einem folgenlosen Dreher fortsetzen. Die Audi-Jahreswagen, in Mugello um 15 Kilogramm leichter als ihre aktuellen Pendants, zeigten sich weiterhin in Schlagdistanz zur Spitze: Mike Rockenfeller, Markus Winkelhock und Oliver Jarvis belegten mit einem hauchdünnen Abstand auf Tom Kristensen die Ränge sechs bis acht.

Weiterhin mäßig blieben die Platzierungen der Mercedes-Jahreswagen. Hatten die Mücke- und Persson-Piloten gestern noch auf eine gelungene Testarbeit unter Long-Run-Bedigungen verwiesen, so kamen sie nun auch im Qualifying-Trimm nicht näher an die Ingolstädter Konkurrenz heran. Selbst Gary Paffett, gestern noch als einziger in Tuchfühlung zur Top Ten, musste sich mit einem 13. Rang vor den übrigen vier Mercedes-Jahreswagenpiloten begnügen. Christijan Albers und Katherine Legge dürfen sich auf einen Kampf mit den Stuttgarter Vorjahresfahrzeugen um den Einzug in die zweite Session freuen...

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